23. Dezember 2011

Es war einmal ein kleines Eselchen....

...das lebte auf einem Bauernhof mitten auf dem Lande zusammen mit einer Kuh, einem Schaf, einem Hahn und einem Schwein in einem gemütlichen Stall.
Jedes Jahr um die gleiche Zeit, stellte Eselchen fest, dass die Bauernleute geschäftig hin und her liefen. Der Hof wurde sauber gemacht, die Fenster festlich geschmückt, der Bauer holte einen Tannenbaum aus dem Wald.
Für die Gans Frieda war es auch jedes Mal ein Stress. Sie wurde zuerst gejagt, dann auf einen Holzpfosten gesetzt. Dann kamen die Bauernkinder und heulten und dann brachte der Bauer Frieda wieder zurück in ihren Stall. Das geschah jedes mal so, schon seit vielen, vielen Wintern. An einem ganz bestimmten Abend kamen dann viele Freunde, Verwandte und andere Gäste und brachten lustig verpackte Päckchen mit.
Als Eselchen feststellte, dass es wohl mal wieder soweit war und dieses geschäftige Treiben auf dem Hof wieder einsetzte, sagte es zu seinen Freunden im Stall: "Ich würde auch so gerne einmal so viele Freunde haben und so viele Geschenke bekommen - und vor allem einen riesengroßen Sack Mohrrüben."


Die Freunde, die Eselchen sehr mochten, weil es eigentlich die härteste Arbeit am Hof verrichten musste - nämlich die schweren Karren mit dem Futter in den Stall zu fahren - berieten sich, als Eselchen einmal unterwegs war und beschlossen, ihm in diesem Jahr eine große Freude zu machen. Jeder überlegte, was er Eselchen schenken könnte und stob dann davon, um es zu besorgen.
Es war wieder einmal Abend, die Lichter im Bauernhaus wirkten vom Schnee auf dem Hof noch heller. Viele Gäste kamen, und brachten, wie in jedem Jahr viele schöne Sachen mit. Seufzend stand Eselchen an der Stalltüre und sah dem lustigen und bunten Treiben zu.

Ein Tränchen kullerte über das struppige Fell und gefror gleich, als es in den Schnee fiel.

Plötzlich hörte es, wie im Stall heftig gescharrt und gewispert wurde und als es sich umdrehte, standen seine Freunde alle um einen großen Berg Geschenke herum und strahlten. "Die sind alle für Dich, Eselchen. Weil Du uns das ganze Jahr über immer unser Futter in den Stall bringst und so lieb zu uns bist."
Eselchen war überwältigt. "Alles für mich?" fragte es und fing schon an, die Geschenke auszupacken. Da gab es einen Kamm vom Schwein, einen Schlitten vom Schaf, eine Dose mit Linsen von der Kuh und einen Sack Mohrrüben vom Hahn. Sie hatten alles auf dem Hof gefunden und für Eselchen schön verpackt in Säcken mit Schleifchen versehen.

Eselchen freute sich riesig und konnte gar nicht genug "Danke" sagen.
Danach saßen Sie alle beisammen und hörten dem Gesang aus dem Bauernhaus zu.
Dabei dachte Eselchen so für sich: "Was soll ich mit einem Kamm, ein Eselchen kämmt sich doch nicht. Und was soll ich mit einem Schlitten, ich kann doch gar nicht Schlitten fahren. Was mache ich mit der Dose Linsen, schmecken würde es mir vielleicht schon, doch wie soll ich die Dose aufbekommen. Und wenn ich so die ganzen Mohrrüben auf einmal esse, wird mir schlecht.

Etwas nachdenklich und auch ein bisschen traurig ging Eselchen schlafen.
Mitten in der Nacht kam die Gans Frieda in den Stall und legte sich neben Eselchen zum schlafen. "Du, Frieda, ich habe heute viele Geschenke bekommen, aber irgendwie so richtig froh und glücklich bin ich trotzdem nicht. Was kann das bloß sein?"
Frieda, die sehr klug und erfahren war sagte daraufhin: "Eselchen, Du hast dich blenden lassen und dabei das allerwichtigste am Weihnachtsfest vergessen".
"Was denn?" fragte Eselchen. "Dass Du gute Freunde hast, die Dich lieben und die alles für Dich tun würden. Und Liebe, Liebe, Eselchen, das ist der Sinn des Weihnachtsfestes!" erwiderte Frieda.


Mit dieser kleinen Geschichte verabschiede ich mich in die Weihnachtspause. Ich wünsche euch allen ein schönes, friedliches und besinnliches Weihnachtsfest!

22. Dezember 2011

Endspurt ...

Noch zwei Mal schlafen ...! Darauf weißt mich das Tochterkind heute regelmäßig hin. Zeit also, die letzten Kleinigkeiten zu besorgen.

Deshalb gibt es heute von mir ein paar "last, last minute" - Geschenkideen zum selbermachen.


1. Punschgelee

Dafür Kinderpunsch aukochen und entsprechend der Packunsanleitung eures Gelierzuckers mit diesem vermischen und aufkochen. In Gläser füllen, verschließen und auf dem Deckel stehend abkühlen lassen.


2. Weihnachtsmandeln

Das Rezept für diese leckeren und schnell gemachten Mandeln gibt es bei der lieben Caro.

3. Weihnachtsbäumchen

Für alle die mit der Nähmaschine umgehen können, gibt es bei Farbenmix das Freebock für diese niedlichen Bäumchen.


Diese Kleinigkeiten sind auch ein nettes Mitbringes für die Familie, wenn es vorher so schön hieß: "Wir schenken uns nichts". Gegen etwas Selbstgemachtes oder gar Essbares hat niemand etwas einzuwenden.

Ich hoffe ihr habt alle Geschenke beisammen und freut euch, ganz entspannt, auf die kommenden Feiertage.



20. Dezember 2011

Die Geschichte vom unglücklichen Engel



Es war einmal ein Engel, der hatte schon so vielen Menschen geholfen, aber selber war er manchmal sehr unglücklich. Er fühlte sich so klein und wertlos und dachte viel darüber nach, was ihn wertvoller machen könnte. Die Menschen sagten ihm „Kauf Dir etwas Schönes, dann fühlst Du Dich besser.“ Und so kaufte sich der Engel zunächst ein neues strahlend weißes Engelsgewand.

Erst fühlte sich der Engel damit ganz toll und alle anderen Engel bewunderten ihn. Nach einiger Zeit fand er sein neues Gewand aber nicht mehr interessant genug und so kaufte er sich golden glitzernden Sternenstaub. Den streute er auf sein Gewand und seine Flügel. Alle anderen Engel waren geblendet von seiner Schönheit.

Doch schon wenig später fand der Engel sich wieder langweilig. Er dachte darüber nach was ihn noch schöner machen könnte und so kaufte er sich von seinem ganzen restlichen Geld eine große weiße Wolke, die so weich war wie Samt. Ein Sonnenstrahl fiel auf die Wolke, so dass sie hell leuchtete. Der Engel war begeistert, legte sich auf die Wolke und ließ sich treiben.

Es dauerte nicht lange, da hatte der Engel wieder dieses schreckliche Gefühl so wertlos zu sein, trotz allem was er besaß und der Bewunderung aller anderen Engel. Da musste er ganz furchtbar weinen, weil er nicht mehr wusste, was er noch tun konnte. Er dachte sich: „ Ich stehe nie mehr auf! Es hilft alles nichts. Soll die Welt nur ohne mich auskommen. Das hat sie nun davon, dass sie mir nichts bieten kann, an dem ich länger Freude habe!“

Am ersten Tag war der Engel so traurig und wütend, dass er sich von allen anderen Engeln zurückzog und nicht mehr mit ihnen reden wollte.

Am zweiten Tag schaute der Engel in die endlose blaue Weite des Himmels und fühlte sich leer und tot.

Am dritten Tag fühlte er einen Sonnenstrahl auf seinem Gesicht. Da dachte er einen Moment: “Wie warm sich der Sonnenstrahl anfühlt!“ Aber dann fragte er sich gleich: „Was soll ich mit einem Sonnenstrahl? Er wird mir auch nicht weiterhelfen!“

Am vierten Tag kam der Sonnenstrahl wieder. Der Engel dachte sich: “Eigentlich ist der Sonnenstrahl das Beste, was ich im Moment habe und wenn er mir auch nicht helfen kann, so kann ich mich doch ein wenig an ihm wärmen!“

Am fünften Tag dachte der Engel schon gleich am Morgen an den Sonnenstrahl und stellte sich vor, wie schön es wäre, wenn er wieder kommen würde. Dabei wurde ihm warm ums Herz und er spürte, wie sich alles anders anfühlte bei dem Gedanken an den Sonnenstrahl.
Als der Sonnenstrahl dann wirklich kam, war der Engel so aufgeregt, dass er gar nicht wusste, ob er sich erst seine Füße oder seine Hände oder seinen Kopf wärmen lassen sollte.

 
Von da an war jeder Tag nur noch auf den Sonnenstrahl ausgerichtet. Der Engel dachte schon am Morgen daran, wie der Sonnenstrahl ihn bald wieder wärmen würde. Er ließ sich immer tiefer in die Vorstellung der Wärme fallen und merkte, wie sich seine Lustlosigkeit in Erwartung verwandelte und wie seine Traurigkeit und seine Angst an ihm vorüberzogen, ihn aber nicht mehr so tief erreichten wie früher.
Er fing an, wieder auf seiner Wolke hin und her zu gehen und dachte, wie schön es doch war, sich an etwas so freuen zu können. Der Sonnenstrahl durchströmte mehr und mehr seinen ganzen Körper. Die Energie des Lichts verteilte sich in ihm und der Engel bekam wieder neue Kraft. Er schwang seine Flügel und flog zu den anderen Engeln, um ihnen von dem Sonnenstrahl zu erzählen. Auf dem Weg dorthin trafen ihn unzählige Sonnenstrahlen und er wunderte sich, dass er sie früher nie so wahrgenommen hatte.

Der blaue Himmel war nicht mehr leer wie früher, sondern ein Meer des Lichts. Auf einmal fühlte sich der Engel wie im Himmel und nichts konnte ihm mehr die Hoffnung nehmen, wusste er doch nun um die Kraft der inneren Wärme, die es vermochte alles wundersam zu verwandeln.

19. Dezember 2011

Buchempfehlung: Eismord von Giles Blunt

Nach meinem Reinfall mit "Der Skorpion" von Lisa Jackson, wollte ich erst einmal eine kleine "Krimipause" einlegen und gerade so kurz vor Weihnachten etwas "schönes" lesen. Doch dann hies es hier: Ließ einen Winter- oder Weihnachtskrimi!



Meine Wahl fiel auf "Eismord" von Giles Blunt. Den Autor kannte ich bis dahin noch nicht, und damit auch nicht die "Vorgeschichte" des Hauptprotagonisten Detectiv John Cardinal. Dieser trauert um seine geliebte Frau und versucht dennoch seine Arbeit zu machen. Dabei steht ihm seine langjährige Kollegin Lise Delorme zur Seite und versucht ihn aus seiner Trauer zu holen. Doch seine Frau kann er einfach nicht vergessen.

Doch mit der Lethargie ist es im beschaulichen Algronquin Bay vorbei, als in einer verlassenen Hütte am Trout Lake zwei Leichen gefunden werden. Nicht identifizierbar, da die Köpfe fehlen. Das einzige was bei den Ermittlungen vorerst herauskommt, ist, das es sich bei den Leichen um US-Bürger russischer Herkunft handelt, die im Pelzgeschäft tätig waren.

John und sein Team ermitteln tief in der angesehenen Pelzindurstrie, stolpern über weitere Leichen, geraten in einen gefährlichen Hinterhalt und in Detective John Cardinal erwacht die alte Leidenschaft.

Das Buch fängt spannend mit einer komplett anderen Geschichte an, gefüllt mit Leidenschaft, Heimlichkeit und Sehnsucht, schon kurz darauf wird sie zu einem Kampf ums Überleben und eine gefährliche Hetzjagd. Als Cardinal und Delorme ins Spiel kommen bleiben natürlich auch nicht die kleinen Spitzen aus, die sich die beiden gerne zu werfen und die einen schmunzeln lassen. Auch für die beiden nehmen die Ermittlungen immer wieder neue Wendungen und ihre Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt. Für mich ist dieses Buch echt gelungen. Es ist spannend und reißt einen gleich mit. Ein Werk, das man sich als Thriller-Fan nicht entgehen lassen sollte.

" Eismord" - Giles Blunt - Droemer (2. November 2011) - 416 Seiten


17. Dezember 2011

Weihnachtspost

Damit liebe Menschen unsere Weihnachtsgrüße noch rechtzeitig zum Fest erhalten, wird es langsam Zeit die Weihnachtspost zu schreiben und der Post anzuvertrauen.

Darum haben wir (das Tochterkind und ich) fleißig Karten gebastelt. Auch wenn man auf den ersten Blick nicht sieht, welcche das Kind gemacht hat - beim öffnen der Karte fällt es auf. ;-)




Jetzt muss ich nur noch ein paar liebe Worte rein schreiben und dann geht`s ab zur Post. Obwohl mir die kleine Girlande am Fenster auch sehr gut gefällt.

Wie ist das bei euch so? Schreibt ihr noch ganz altmodisch Weihnachtskarten?



16. Dezember 2011

Es schneit, es schneit ...

kommt alle raus es schneit!




So recht weiß ich noch nicht, ob ich mich darüber freuen soll oder nicht. Denn es schneit nicht nur, sondern weht auch wie verrückt. Den Winterdienst haben wir hier heute nur ein mal gesehen und ich bin, ehrlich gesagt, froh heute nicht noch mal raus zu müssen.

Auch unser "Großer" ist der Meinung, heute ist es im Bett am Schönsten.


Schneit es bei euch auch?

15. Dezember 2011

Adventliebe - Beauty is where you find it

Heute ruft Frau Pimpi zum letzten Mal in diesem Jahr zum Fotoprojekt auf. Thema heute:



Mehr Bilder gibt es wie immer hier.



14. Dezember 2011

Zum schmunzeln ...

Heute habe ich mal eine alte, kleine Geschichte ausgegraben, die mich immer wieder schmunzeln lässt. Immerhin könnte der Hauptprotagonist auch ein kleines, blondes Mädchen sein. ;-)



Neulich im Kindergarten oder das Leben ist hart
 

Ein kleiner Junge hatte beim Stiefe anziehen Probleme und so kniete seine Kindergärtnerin sich nieder, um ihm dabei zu helfen. Mit gemeinsamem Stoßen, Ziehen und Zerren gelang es, zuerst den einen und schließlich auch noch den zweiten Stiefel anzuziehen.

Als der Kleine sagte: "Die Stiefel sind ja am falschen Fuß!" Schluckte die Kindergärtnerin ihren Anflug von Ärger runter und schaute ungläubig auf die Füße des Kleinen. Aber es war so; links und rechts waren tatsächlich vertauscht.

Nun war es für die Kindergärtnerin ebenso mühsam wie beim ersten Mal,die Stiefel wieder abzustreifen. Es gelang ihr aber, ihre Fassung zu bewahren, während sie die Stiefel tauschten und dann gemeinsam wieder anzogen, ebenfalls wieder unter heftigem Zerren und Ziehen.

Als das Werk vollbracht war, sagte der Kleine: "Das sind nicht meine Stiefel!"

Dies verursachte in ihrem Inneren eine neuerliche, nun bereits deutlichere Welle von Ärger und sie biss sich heftig auf die Zunge,damit das hässliche Wort, das darauf gelegen hatte nicht ihrem Mund entschlüpfte.

So sagte sie lediglich: "Warum sagst du das erst jetzt?"

Ihrem Schicksal ergeben kniete sie sich nieder und zerrte abermals an den widerspenstigen Stiefeln, bis sie wieder ausgezogen waren. Da erklärte der Kleine deutlicher: "Das sind nicht meine Stiefel, denn sie gehören meinem Bruder. Aber meine Mutter hat gesagt, ich muss sie heute anziehen, weil es so kalt ist."

In diesem Moment wusste sie nicht mehr, ob sie laut schreien oder still weinen sollte. Sie nahm nochmals ihre ganze Selbstbeherrschung zusammen und stieß, schob und zerrte die blöden Stiefel wieder an die kleinen Füße.

Fertig.

Dann fragte sie den Jungen erleichtert: "Okay, und wo sind deine Handschuhe?"

Worauf er antwortete: "Ich hab sie vorn in die Stiefel gesteckt."

13. Dezember 2011

Mein "teuerstes" Stück

Hier im Erzgebirge gehören ja Nussknacker, Räuchermann und Co. einfach zu Weihnachten wie Schnee zum Winter. Ohne wäre es für mich kein richtiges Weihnachten. Daher möchte ich euch heute jemanden vorstellen: Meinen Lieblingsräuchermann!


Ja, er ist nicht der schönste, er ist auch nicht der modischste und hat auch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel. 30 um genau zu sein. Doch ich hänge sehr an ihm, denn er hat für mich einen ganz besonderen Wert.

Meine Oma hatte früher einen Räuchermann, der war gut 50cm groß, hatte ein schwarzes Gesicht, eine rote Jacke an und auf dem Kopf einen gelb/grün gestreiften Turban. Diesen Räuchermann habe ich geliebt! So sehr, das meine Eltern beschlossen, ich solle einen eigenen bekommen. Das Problem, dieser Räuchermann war schon recht alt und vermutlich ein Einzelstück. Doch meine Eltern haben damals oft selbst Räuchermannchen hergestellt. Mein Vater hat sie gedrechselt und meine Mutter bemalt.

Jedenfalls beschlossen meine Eltern mir einen eigenen "Mohren" zu machen und so begab sich mein Vater am 24. Dezember früh Morgens in die Werkstatt und drechselte einen Räuchermann - mit Turban, langer Jacke und Pumphosen. Meine Mutter hat ihm dann im laufe des Nachmttags noch mit Farbe versehen - dem gelb/grünem Turban, der roten Jacke und dem schwarzem Gesicht.

Am Abend, zur Bescherung, war die Farbe noch nicht mal so recht trocken, doch für das kleine 3jährige Mädchen war dieser Räuchermann das aller schönste Geschenk.

Auch jetzt, 30 Jahre später, wird er jedes Jahr zur Adventszeit vom Boden geholt. Bekommt einen Ehrenplatz und ist auch der einzige der hier rauchen darf. Und irgendwie verbinde ich mit ihm Weihnachten und Kindheit! Ohne meinen "Mohren" wäre es kein Weihnachten ...

Habt ihr auch etwas aus eurer Kindheit, das ihr mit Weihnachten verbindet?

11. Dezember 2011

Meine Güte, heute ist schon der 3. Advent! Wir haben es uns wieder richtig schön gemütlich gemacht und ich habe für meine Lieben Adventsmuffins gebacken. Richtig schön Weihnachtlich mit Nüsse, Kakao und Lebkuchengewürz - obendrauf gabs eine leckere Glühweinglasur.


Ich hoffe ihr hattet auch einen schönen Adventssonntag!



9. Dezember 2011

Zauberhafte Zapfen - DIY

Heute möchte ich euch zeigen, wie man einfach und schnell Christbaumschmuck aus Kiefernzapfen basteln kann, der auch noch den gewissen "Glamfaktor" hat.

Ich persönlich dekoriere ja gern mit Naturmaterialien, aber (typisch Mädchen)ich mag auch Glitzer und Glimmer. Um jetzt schnöde Kiefernzapfen zum glänzen zu bringen braucht es nicht viel. Perlen in verschieden Farben und Formen lassen die Zapfen mit den Christbaumkugeln im Kerzenschein um die Wette funkeln.


Ich braucht: Kiefernzapfen, dünnes Dekoband aus Satin oder Chiffon, Glasperlen in allen Variationen, Stecknadeln mit buntem Kopf, Fingerhut, evtl. Glitzerspray


Als erstes wird das Dekoband am oberen Ende des Zapfens mit einem festen Knoten befestigen. Dann verschiedene, bunte Perlen auf die beiden Fäden aufziehen. Aus den Bändchen mittels verknoten eine Schlaufe zum Aufhängen formen. Auf eine Stecknadel mehrere Perlen aufnehmen und diese mit dem Fingerhut kräftig in das untere Ende das Zapfens pressen. Achtung, das geht recht schwer und bei zu viel "Gewalt" verbiegt sich die Nadel). Die Zapfen an den Schlaufen in die Zweige hängen. Wer mag, kann die Zapfen noch mit Glitzerspray besprühen.

Viel Spass beim basteln!

8. Dezember 2011

weiß - beauty is where you find it

Heute wird es nicht nur draußen weiß (bei uns schneit es ziemlich heftig und es windet recht dolle) sondern auch bei Frau Pimpi im Blog.

Ich hatte wenig Lust den Schnee zu fotografieren, bei dem Wetter muss das auch nicht sein. Doch ich habe gestern etwas schönes, Weißes im Blumenwinterlager entdeckt. Die Hortensie hat noch eine Blüte gebracht. Zufällig auch noch eine weiße.


Außerdem blühen die Christrosen schon ganz schön und das ebenfalls in weiß.


Mehr weißes gibt es hier zu sehen.

7. Dezember 2011

Lieblingsbücher zur Weihnachtszeit

Während sich bei uns draußen der Winter nieder lässt und große Flocken vom Himmel fallen, machen wir es uns in der warmen Wohung gemütlich. Im Ofen knistert das Feuer, im Wohnzimmer stehen viele Kerzen und verbreiten warmes Licht, die Pyramide dreht munter ihre Runden, der Räuchermann darf auch ein wenig rauchen (wenn es nach dem Töchterchen ginge ununterbrochen, aber dann würden wir wohl ersticken) und wir kuscheln uns mit Tee und Plätzchen auf die Couch und lesen ein Buch.


Märchen gehen dabei immer! Unsere Lieblingsmärchen sind die Märchen der Gebrüder Grimm. Besonders schön mit den Illustrationen von Lore Hummel.

Es gibt ja eine ganze Menge schöner Weihnachtsbücher, vorallem für Kinder. Unser Lieblingsbuch ist eindeutig "Hirsch Heinrich", der Klassiker aus der DDR. Das Buch habe ich als Kind schon geliebt.

Ein weiters Buch, dass das Tochterkind gern vorgelesen haben möchte, ist "Der Kleine König feiert Weihnachten".

Als ich vor ein paar Jahren "Knecht Ruprechts Arbeitsstube" als Reprint im Laden entdeckt habe, musste ich es einfach mitnehmen. Das Buch habe ich als Kind im Orgingal immer bei meiner Oma angeschaut. Leider ist es im Laufe der Jahre verloren gegangen. Wenn ich es jetzt mit dem Tochterkind anschaue, werden bei mir Kindheitserinnerungen wach.

Mein persönliches Lieblingsweihnachtsbuch habe ich vor Jahren geschenkt bekommen. "Vom Engel, der immer zu spät kam" von Andra Schwarz. Schöne, bezaubernde, besinnliche und lustige Weihnachtsgeschichten zum vorlesen und selber lesen.


Und ihr, lest ihr auch gern kleine Weihnachtsgeschichten auf dem Sofa eingekuschelt, wenn es draußen ungemütlich ist? Wenn ja was?





6. Dezember 2011

Pünktlich zum Nikolaus ...

hat sich bei uns im Gebirge der Winter eingefunden und uns gestern mit den ersten Schneeflocken beglückt. Heute morgen haben wir schon ganz ordentlich Schnee, so das die Kinder heute im Kindergarten sicher mit Poporutscher und Co den Hügel runter sausen können.

Die Bilder vom aller ersten Schnee wollte ich, extra für eine liebe Bloggerin die schon sehnsüchtig auf Schnee wartet, gestern zeigen. Mein Göttergatte hatte aber den Laptop mit zur Arbeit genommen und sein PC und ich vertragen uns nicht so recht.


Also, gibt es Schnee erst zum Nikolaus.




Und, was hattet ihr in eurem Steifel?

4. Dezember 2011

Heute ...

ist der 4. Dezember. Ein Sonntag an dem man im Kreise der Familie wieder lecker Kuchen und Co. geniesen kann. Es ist der 2. Advent, ein zeichen, das Weihnachten nicht mehr weit ist. Heute ist Barbaratag, der Tag an dem wir uns ein paar Kirschzweige holen und ihnen einen Plazt in der warmen Wohnung geben.

Der Kuchen, von mir  für die gemütliche Kaffetafel bei meiner Tante gebacken, war eine Backmischung *hüstel*. Ein leckerer Schoko-Mandelkuchen mit Kirschen. Der sogar fast alle geworden ist.


Auf dem Adventskranz brennt das zweite Lichtlein und die Barbarazweige haben ihren Platz gefunden.



Nächste Woche solle es Schnee geben - ich bin gespannt!

Ich hoffe ihr hattet einen schönen und gemütlichen 2. Advent!




3. Dezember 2011

Morgen ist Barabaratag

Zu den schönsten Adventsbräuchen gehören die Zweige der heiligen Barbara. Wer sie am 4. Dezember schneidet und bis Weihnachten zum Blühen bringt, hat Glück im nächsten Jahr.

Die heilige Barbara ist die Schutzpatronin der Bergleute, Artilleristen und Glockengießer, der Dachdecker, Maurer und Zimmerleute. Aber auch Gefangene und Sterbende finden bei ihr Trost.

Der Legende nach war Barbara ein verwöhntes Kind aus gutem Hause. Ihr Vater, ein reicher, heidnischer Kaufmann, las seiner Tochter jeden Wunsch von den Augen ab und nur ein einziges Mal die Leviten. Barbara durft nicht Christing werden. Deshalb sperrte der Vater sie in einen luxuriösen Turm.

Doch was wäre eine Legende ohne Herz. Den vom Vater auserwählten Bräutigam lehnte sie strikt ab, da auch er kein Christ war, und floh aus dem Turm. Auf ihrer Flucht bekam sie unerwartete Hilfe, Felsen öffneten sich und boten ihr Schutz. Darum ist sie sicher auch die Patronin der Bergleute. Doch auch im Berg war Barbara nicht sicher. Ein Hirte hatte sie an ihren Vater verraten, der sie daraufhin nach Hause schleppte und grausam misshandelte. Sie wurde verurteilt und auf dem Weg zum Kerker pflückte sie einen Kirschzweig. Diesen goss sie mit den wenigen Tropen wasser und nach wenigen Tagen begann er zu blühen.

Ein Engel heilte Barbaras Wunden über Nacht, was zur Folge hatte, das Barbara zum Tode verurteilt wurde. Ihr eigener Vater bewarb sich um das Amt des Scharfrichters.

Der Vater hatte schon das Beil erhoben, als eine Stimme aus den Wolken ertönte. Diese versprach der Verurteilten, dass fortan niemand, der sie anrufe, ohen Sterbessakramente sterben müsse. Im nächsten Augenblick schlug der Vater Barbara den Kopf ab. Den grausamen Vater traf auf dem Heimweg der Blitz. Angeblich geschah das alles an einem 4. Dezember.



Barbarzweige stehen für Hoffnung und bescheren Glück. Darum werden auch wir morgen wieder Kirschzweige schneiden und in der Vase (hoffentlich) bis Weihnachten zum blühen bringen.

Es muss übrigens nicht unbedingt ein Kirschzweig sein, weiter Kandidaten sind: Apfel, Aprikose, Birne, Flieder, Forsythie, Mandel, Pfirsich, Pflaume, Schlehe, Rot- und Schwarzdorn, Weißdorn und Zaubernus.

2. Dezember 2011

Winterschmuck

Heute zeige ich euch ein bischen was von unserer Außendeko, die wir (meine Mutter & ich) gemacht haben.



Den Bogen hat meine Mutti gemacht, sie hat aus Stroh erst das Grundgerüst gebunden und das ganze dann mit Tannengrün umwickelt und verziert. Als ich den Bogen gesehen habe, war ich ziemlich beeindruckt.


Auch das Herz an der Haustür ist komplett selbt gebunden. Erst wird die Herzform aus Draht gebogen, mit Stroh umwickelt und mit Tannengrün gebunden. Zum Schluss nach Herzenslust verzieren.





Ich glaube mit ein bischen Schnee darüber würde das ganze noch hübscher aussehen. Doch wenn wir dem Wetterbericht glauben schenken dürfen, soll es ende nächste Woche bei uns in den Bergen den ersten Schnee geben.

1. Dezember 2011

Naschwerk - beauty is where you find it



Schokoladenperlenkränze liebe ich seit Kindertagen! Ich mag die bunten, kleinen Kügelchen die so schön knacken bei zerkauen. Außerdem sind die Schokoladenperlenkränze auch sehr praktisch für Vorweihnachtliche Dekoartion - leider muss diese fast täglich erneuert werden, da sie auf mysteriöse Weise immer wieder verschwindet.

Mehr Naschwerk wie immer hier.