29. April 2012

(nicht ganz so) Sonntagssüße Haferflocken-Cookies

Dieses Wochenende hab ich nicht gebacken! Zum einen, weil es gestern so herrlich, sommerlich warm bei uns war, das ich keine Lust hatte mich in die Küche zu stellen und zum anderen, weil die Tiefkühltruhe noch die Reste von Muffins, Minigugelhupfen und Co. beherrbergt.

Heute ist das Wetter leider nicht so der Hit, aber es regnet zumindest nicht. Das Töchterchen kränkelt etwas vor sich hin, vielleicht zu viel Sonne gestern und irgendwie ist es mir da auch nicht so nach Kuchenbacken.



Aber so ganz ohne was Süßes geht so ein Sonntag ja nun auch nicht, und etwas hat sich dann doch noch angefunden. In einer Dose lagen noch ein paar Haferflocken-Cookies. Gebacken schon vor einiger Zeit, aber noch immer lecker!


Zubereitung:


Den Backofen auf 180° Grad vorheizen.


Die Haferflocken, das Mehl, Natron und Salz mischen.
In einer größeren Schüssel nun mit dem Handmixer oder einem Holzlöffel den Zucker mit der geschmolzenen Butter verrühren. Die Eier und den Vanilliezucker zugeben und unterrühren. Ich verquirle die Eier immer vorher, da ich nur einen Holzlöffel nehme und so sind die Eier dann schneller beigefügt. Nun die Zutaten aus der anderen Schüssel zugeben und unterrühren.


Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit zwei Esslöffeln Häufchen auf das Blech setzen, darauf achten, einen Abstand von 5-6 cm zu lassen, da die Kekse in die Breite gehen.


Nun in den Ofen schieben und ca. 9-11 Minuten leicht braun backen. Herausnehmen und gleich auf ein Kuchengitter legen und auskühlen lassen.


Man kann auch noch klein gehackte Zartbitterschokolade dazu geben, ganz nach Belieben.



In einer Blechdose aufbewahrt, halten sich die Cookies auch ein paar Wochen.

28. April 2012

daisies in the spring

Was gibt es schöneres für ein echtes Blumenmädchen, als sich mit bunten, blühenden Blümchen zu umgeben? Ich liebe Blumen, doch am liebsten mag ich die kleinen, unscheinbaren Blümchen ... wie Gänseblümchen!


Gut das wir eine kleine Gänseblümchenwiese vor der Haustür haben. Denn mit Gänseblümchen kann man viel anstellen. Man kann daraus Schmuck basteln, man kann damit Torten und Salate verzieren (die Blüten schmecken leicht nussig), man kann sie im Haar tragen, man kann sie als Sträußchen in die Vase stellen ... oder man bewundert sie einfach so auf der Wiese.


Am hübschesten sind sie aber doch immer noch im Haar vom Töchterchen!


Ich hoffe ihr hattet heute auch so ein traumhaftes Wetter und geniest das (hoffentlich) lange Wochenende!

27. April 2012

Post aus meiner Küche - Part I

Nachdem gestern endlich mein Beitrag für die Aktion "Post aus meiner Küche" bei meiner Tauschpartnerin Alessa in Berlin angekommen ist, kann ich euch ja zeigen was ich verschickt habe.


Da wäre als erstes eine schicke, selbtgebastelte, rosa Schachtel ...



und wenn man diese Schachtel vorsichtig öffnet und reinlunst, dann ...


von etwas näher ...


Der Inhalt des rosa Kistchens waren leckere Kirschtrüffelpralinen.

Dafür habe ich 100 g Vollmilchschokolade und 200 g Zarbitterschokolade im Wasserbad geschmolzen. Dann 100 g Butter und 2 Esslöffel Creme fraiche zugeben und gut verrühren. In die Masse eine Mischung aus 100 g Puderzucker und 100 g Kakao rühren, eine handvoll getrocknete, gehackte Kirschen und etwas Rumaroma zugeben. Das ganze so lange rühren, bis eine homogene Masse entstanden ist.

Die Masse kaltstellen und daraus kleine Kugeln formen, oder ihr streicht die Masse in eine Silikoneiswürfelform. Dann wird das ganz noch einmal ein paar Stunden kalt gestellt.

Wenn man das ganze dann nett anrichtet, könnte das so aussehen.


Ich hoffe ihr geniest das Wochenende bei sommerlichen Temperaturen!



26. April 2012

LOVE is in the air - Beauty is where you find it

Der Frühling ist die Zeit, in der die Natur zu neuem Leben erwacht. Die Sonne scheint wärmer und länger und kurpelt damit nicht nur das Pflanzenwachstum ordentlich an, sondern sorgt auch bei Mensch und Tier für "Frühlingsgefühle".

Kein Wunder also, das sich Nic für diese Woche das Thema Liebe für ihre Fotochallenge ausgesucht hat.


"Vater werden ist nicht schwer, Vater sein, dagegen sehr!"

Was gibt es innigers, als die Liebe der Eltern zu ihren Kindern?!

Mehr "Liebe in der Luft" könnt ihr hier sehen!

25. April 2012

Post aus fremder Küche

Heute Nachmittag, als ich nach Hause kam, fand ich zwei Päckchen vor der Tür. Das eine war meine Bettwäsche, die ich bei E***y ergattert hatte, das andere war ein kleines, unscheinbares Päckchen aus Berlin mit einem ganz besonderem Inhalt.


Na, könnt ihr euch denken was da drin ist? Nein? Na, soviel kann ich schon mal verraten, es ist der Beitrag meiner Tauschpartnerin von hier und anhand der Größe und Form der Schachtel hoffte ich das es keine Cookies oder ähnliches sind. Denn, das muss ich jetzt mal so ganz ehrlich zugeben, hätte mich nicht wirklich gefreut.

Vorsichtig habe ich die Schachtel geöffnet und ...


es waren Pralinen drin! Ich konnte einfach nicht wiederstehen, und habe eine sofort probiert - echt lecker! Inzwischen habe ich schon 4 von den kleinen Kugeln vertilgt.


Liebe Alessa, ich danke dir von ganzem Herzen!

Sobald ich weiß, dass mein Päckchen auch in Berlin angekommen ist, werde ich euch verraten, was mein "Post aus meiner Küche"-Beitrag zum Thema "Schokolade" war.




23. April 2012

April, April ...

macht was er will! Heute war mal wieder ein typischer Aprilwettertag: heute Vormittag hat die Sonne geschienen, gegen Mittag hat es sich eingemummelt und heute Nachmittag, als ich endlich zu Hause war fing es an zu regnen. Gegen Abend kam dann aber wieder die Sonne hervor.

Der April ist aber nicht nur der Monat mit dem wechselhaftem Wetter, er ist auch der Monat, in dem es anfängt zu grünen und zu blühen. Endlich wird es auch bei uns Frühling!


Schlüsselblumen, Veilchen, Gänseblümchen, Huflattich ... langsam wird es bunt auf den Wiesen und im Garten und seit gestern haben die ersten Tulpen ihre Knospen geöffnet. Jeden Tag entdecke ich etwas neues im Garten oder beim Spatziergang mit Hund und Kind am Wegesrand.



Der Kater hat seine Schlafgewohnheiten auch schon angepasst. Er verbringt den ganzen Vormittag bis zum späten Nachmittag schlafend im Bett und den Rest des Tages und die Nacht ist er draußen unterwegs. Meist bekomm ich ihn dann nur mal hin und wieder zwischen Büschen und Sträuchern zu gesicht.


Ich wünsche euch eine schöne Woche!

22. April 2012

Bananengugelhupf - Sonntagssüß

Irgendwie haben es in der letzen Woche einige Bananen geschafft, sich erfolgreich vor dem Verzehr zu drücken. Gestern habe ich die schon etwas braunen und matschigen Kammeraden gefunden und erst einmal ordentlich mit ihnen geschimpft.

"Wir wollten einfach nicht mal so nebenher gegessen werden." sagten sie. "Aha, und wie hattet ihr euch das vorgestellt? Im Obstkörbchen vergammeln und dann auf dem Kompost landen?" fragte ich. "Naja, nein, wir wollten etwas schönes werden ..." kam kleinlaut die Antwort. "Soso, naja, mal sehen. Ihr seit ja jetzt schon ganz schön reif ..." sagte ich und überlegte dabei schon fieberhaft was man mit überreifen, matschigen, braungesprengelten Bananen anfangen könnte.

Mir schossen so einige Ideen durch den Kopf, aber ich wollte sie wirklich alle verbrauchen und so fiel die Entscheidung auf einen leckeren, saftigen Bananengugelhupf. Zum einen, weil ich schon ewig keinen Gugelhupf mehr gebacken habe, zum anderen weil er schnell geht und ich auch alle Bananen-Kameraden dabei verbrauchen kann. Wäre ja schade, wenn einer übrig bleiben würde ...


Das Rezept habe ich hier gefunden und etwas verändert:


Die Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Salz schaumig rühren. Dann die Eier dazugeben und gut verrühren. Das Mehl, die Mandeln und das Backpulver mischen und möglichst schnell unter die Butter-Eier Mischung rühren. Die Bananen mit einer Gabel zermatschen und in Rum einlegen (am besten schon ein paar Stunden vorher) und unter den Teig rühren. Den Teig in eine gefettete Gugelhupf-Form füllen und im vorgeheizten Backofen ca. 50-60 min. bei 180° backen.
Etwas in der Form abkühlen lassen, dann stürzen und vollständig auskühlen lassen.


Für den Guss habe ich einen Schluck Waikiki-Orange Saft mit Puderzucker vermischt und das ganze mit Zuckerkonfetti bestreut.

Was es anderswo heute zum Sonntag gibt, könnt ihr hier bei Facebook sehen.

21. April 2012

flowers for my window board

Heute Morgen war ich schon um kurz nach 7 Uhr wach und das nach nur 5 Stunden schlaf. Dabei hätte ich heute endlich einmal ausschlafen können, schließlich ist Wochenende. Aber die Sonne lugte schon durch die Gardinen meines Schlafzimmerfensters und kitzelte meine Nase. Die Vögelchen zwitscherten so schön und irgendwie hielt mich einfach nichts mehr im Bett.

Mit meiner Kaffeetasse in der Hand stand ich kurze Zeit später im Schlafanzug auf unserer Terasse und mir viel auf, wie kahl es hier noch aussieht, was so gar nicht zu meiner guten Laune und dem herrlichen Wetter passte und so beschloss ich kurzerhand einen Ausflug zum Baumarkt zu machen. Blumen kaufen!

Ein paar Stunden später war ich, mit einem Kofferraum voll Pflänzchen wieder daheim. Nach dem Mittagessen haben das Tochterkind und ich die Blümchen dann in den Balkonkasten und in Eimerchen gepflanzt. Irgendwie sah es dann schon viel gemütlicher aus.






Leider konnten wir die Blütenpracht nicht mehr so richtig geniesen, denn gerade als wir fertig waren, wurden wir mit einem heftigem Hagelschauer, gefolgt von einem tüchtigem Regenguss überrascht. Der Spuk war zwar nur von kurzer Dauer, aber die Sonne hat sich nicht mehr so recht blicken lassen. Egal, wir haben die Sonne jetzt auf der Fensterbank!



20. April 2012

Souveniers - Beauty is where you find it

Mit einem Tag verspätung kommt heute mein Beitrag zu Frau Pimpinellas Fotoaktion.

Das Thema diese Woche lautet:  

Souveniers!

Oha, da musste ich ganz schön überlegen, denn ich bin absolut kein klassischer Souvenierkäufer. Ich bringe mir prinzipell aus dem Urlaub fast nur Klamotten, Schuhe oder Schmuck mit. Meistens kann ich mich dann nicht mal mehr erinnern, wo ich was gekauft habe. Was mich an den Urlaub erinnert, sind die vielen Fotos, die ich gemacht habe.

Also, Souveniers ... klar, ich habe als Kind an der Ostesee Muscheln gesammelt, aber die sind im Laufe der Jahre verschwunden. Sollte ich wirklich so gar keine Souveniers haben?

Dann ist mir aber doch noch etwas eingefallen. Von meiner Abi-Abschlussklassenfahrt vor ... moment ... 15 Jahren (mein Gott ist das lange her) nach Frankreich habe ich meinen Eltern etwas mitgebracht, das diese noch immer besitzen.


Das Bild habe ich von mir in Paris im Künsterlviertel anfertigen lassen. Eigentlich wolle ich mich nach einer anstrengenden Sightseingtour durch das wunderschöne Paris nur für ein paar Minuten hinsetzen, etwas trinken und neue Energie tanken. Da ich mich nicht einfach auf den Bürgersteig setzen wolle, habe ich mich für den Klapphocker bei einem der Straßenmaler entschieden und gut 20 Minuten später hatte ich ein wirklich tolles Bild von mir und war auch etwas erholter. Was ich damals dafür bezahlt habe weiß ich gar nicht mehr. Nur, das meine Mutter sich riesig darüber gefreut hat und auch heute hängt das Bild noch im Wohnzimmer an der Wand.

Soviel zu meinem Souvenier, was die anderen so aus dem Urlaub mitgebracht haben, seht ihr hier.

17. April 2012

Buchempfehlung - Magdalenas Garten von Stefanie Gerstenberger

Ganz praktisch kann es sein, ein Smartphone zu besitzen, mit dem man E-Books lesen kann. Zum Beispiel wenn man, wie ich gestern, geschlagene zwei Stunden im Wartezimmer eines Arztes zubringen muss. Die Zeitschriften die da immer ausliegen, interssieren mich nämlich nicht die Bohne. Ich möchte nicht wissen, wer mit wem, wo, warum und wie zusammen ist oder wer sich getrennt hat oder welcher Star das schönste oder hässlichste Kleid getragen hat. Das alles ist mir so egal, wie wenn ich China ein Reiskorn vom Teller fällt. Gut, es lagen gestern auch eine uralt Ausgabe vom Spiegel und ein ebenso altes Gartenmagazin aus, aber sich zwei Stunden an zwei Magazinen festhalten geht ja auch nicht. Ich kann sowieso nicht verstehen, warum überhaupt Termine beim Arzt vergeben werden, wenn man doch nicht zur Zeit dran kommt. Aber ich möchte ja hier nicht über das Bestellsystem meines Arztes sinnieren, sondern euch ein Buch vorstellen.


Nachdem ich bereits "Das Limonenhaus" von Stefanie Gerstenberger gelesen und für gut befunden hatte, habe ich mir auch "Magdalenas Garten" geholt. Diesmal aber nicht als Taschenbuch sondern ganz modern als E-Book und ich wurde nicht endtäuscht.

Eine unvollendete Liebe, ein Geheimnis, das den Tod überdauert, eine Tochter auf der Suche nach Wahrheit.


Nach dem frühen Tod ihrer Mutter wuchs Magdalena bei den Großeltern auf, die ihre Fragen nach dem unbekannten Vater nie beantworten konnten. Warum kehrte ihre Mutter dreißig Jahre zuvor allein von Elba zurück? Und wer ist dieser Mann, der seine Tochter nie kennenlernen wollte? Bei ihrem Versuch, das Geheimnis der unvollendeten Liebe ihrer Eltern zu entschlüsseln, lernt Magdalena Nina und Matteo kennen. Ohne zu ahnen, wie einschneidend diese Begegnung für sie sein wird, hofft Magdalena, mithilfe der beiden ihren Vater schnell zu finden. Doch es soll eine schmerzhafte Suche mit überraschendem Ausgang werden — eine Suche, die ihren Anfang nimmt inmitten eines alten Zitronengartens auf Elba … (Quelle: Amazon)

Eine wirklich spannende, emotionale, humorvolle und Urlaubsfeeling weckende Familien- und Liebesgeschichte, die ich nur empfehlen kannn.


15. April 2012

New York Cheescake im Miniformat

Zum ersten mal in meinem Leben habe ich einen New York Cheescake gebacken und zwar im Miniaturforamt, damit er auch wirklich aufgegessen wird. Denn Käsekuchen (ob Deutscher oder Amerikaner) schmeckt nun mal nur richtig frisch am besten.


Das Rezept dafür stammt, mal wieder, aus der Lecker Bakery - nur das ich von allen Zutaten ca. die Hälfte genommen habe.


Boden und Rand einer 18 cm Springform gut fetten. Den Backofen auf 175°C vorheizen. Die Butter schmelzen und abkühlen lassen. Mehl, 15 g Stärke und Backpulver mischen. 2 Eier trennen. Eigelb cremig rühren, 40 g Zucker und etwas Salz einrieseln lassen und noch gut 5 Minuten weiter rühren.


Mehlmischung darüber sieben und unterrühren. Flüssige Butter und Zitronenschale zugeben. Die Eiweiß mit etwas Salz steif schlagen und zum Schluss 1 EL Zucker zugeben. Ca. 1/3 Eischnee unter den Teig rühren, Rest Eischnee unterheben. Teig in der Springform glatt streichen und im heißen Backofen ca. 15 Minuten backen. Herausnehmen und in der Form erkalten lassen.


Ca. 1/4 Frischkäse, 50 g Zucker und 15 g Stärke verrühren. Den übrigen Frischkäse unterrühren. Dann 110 g Zucker und 1 Ei unterrühren. Die Sahne zugeben und so lange rühren, bis die Zutaten gerade so vermsicht sind. Springform mit Alufolie verkleiden und die Käsecreme vorsichtig auf den Boden verteilen.


Springform in eine mit heißem Wasser gefüllte ofenfeste Form stellen, so dass die Springform ca. 25 cm im heißen Wasser steht. Bei gleicher Temperatur wie den Boden ca. 1 Stunde backen, bis die Creme bei leichtem Rütteln an der Form kaum noch wackelt. Herausnehmen und die Alufolie entfernen. In der Form ca. 1 Stunde abkühlen lassen. Dann mit Frischhaltefolie bedeckt ca. 4 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.


Kuchen aus der Form lösen. 100 g Himbeeren, Zitronensaft und Puderzucker pürieren, dann durch ein Sieb streichen. Kurz vor dem Servieren die Himbeersoße auf den Kuchen geben und die restlichen Himbeeren darauf verteilen.

Das nächste Mal werde ich aber noch etwas Vanillie-Zucker zur Cheesemasse geben, das hat mir nämlich irgendwie gefehlt.

Ich wünsche euch allen noch einen schönen, gemütlichen Sonntag.





14. April 2012

DIY - Blumenübertopf

Kennt ihr das? Wann immer man Blümchen geschenkt bekommt, hat man weder die passende Vase noch den passenden Übertopf. Mir ging es diese Woche mal wieder so. Von der Nachbarin bekam ich, für ein paar gut erhaltene, abgelegte Klamöttchen vom Tochterkind, als kleines Dankeschön ein Blümchen im Töpfchen. Da ich so langsam die Osterdeko bis nächstes Jahr einmotte, wollte ich das Blümchen auf den Couchtisch stellen, mir fehlte aber, wie immer, der passende Übertopf. Was ich jedoch hatte, war ein leerer Puddingeimer, der zufällig die perfekte Größe hatte.


Also habe ich kurzerhand ein schönes Geschenkpapier rausgekramt, habe das Eimerchen vermessen und das Papier in entsprechender Größe zugeschnitten. Dann habe ich das Papier um das Eimerchen gelegt und mit Klebeband festgeklebt. Dann das Papier schön straff um das Eimerchen legen und wieder mit Klebeband fixiern. Fertig ist das Übertöpfchen.


Das ganze noch schön Dekorieren und schon kann der Lieblingsmann sich wieder über die Blümchen auf dem Couchtisch beschweren, denn angeblich stehen die immer im Bild und stören somit beim fernsehn.


Habt noch ein schönes Wochenende!

12. April 2012

we are family - Beauty is where you find it

Das heutige Thema von Nic für ihre Fotocallenge hat es etwas insich, denn nicht jeder in der Familie ist unbedingt einverstanden, sein Konterfei im Internet zu sehen. Da gab es schon heftige Diskussionen in der Family.

Als ich so über das Thema nachgrübelte, fiel mir ein Foto ein, das ich letzen Herbst von meiner kleinen Familie gemacht hatte. Dann musste ich leider feststellen, dass das Foto auf dem Laptop gespeichert ist und dieser wiederum sich zusammen mit einem Teil der Familie, dem Lieblingsmann, gut 400 km entfernt ist. Also musste ich weiter grübeln und das Fotoarchiv durchforsten und was soll ich sagen, ich habe eine Familie gefunden.


Mamam Ente mit ihren Kücken, sind die nicht süß? Ich bin gespannt, ob wir dieses Jahr wieder Entennachwuchs auf dem Teich haben werden. Letzen Sommer hat der alte Pächter nämlich soviel unruhe in den Teich gebracht, das Mama Ente nebst Nachwuchs von Heute auf Morgen spurlos verschwunden ist. Ab dieses Jahr gehört der Teich für die nächsten 25 Jahre uns und das Entenhäuschen haben wir auch renoviert.

Wie andere Familien aussehen, könnt ihr euch bei Frau Pimpi anschauen.

11. April 2012

Grüne Kinderstube

Heute dürft ihr einen Blick in mein Heiligtum werfen, mein Schlafzimmer. Genauer gesagt, auf die Fensterbank im Schlafzimmer, denn hier ist zur Zeit die Kinderstube eingerichtet.


Ich liebe Gartenarbeit und ich liebe Blumen. Bisher habe ich meine Pflanzen entweder an Ort und Stelle gesätt und gehofft, das sie aufgehen oder habe die fertigen Pflänzchen gekauft und dann in die heimische Erde gebracht. Dieses Jahr habe ich beschlossen, ein paar Pflänzchen selber vorzuziehen. Bereits im März habe ich Malven, Glockenblumen und Australische Gänseblümchen gesät, die jetzt als kleine Pflanzen auf der Fensterbank stehen.


Es ist einfach faszinierend dabei zuzusehen, wie aus einem so winzigem Samenkorn eine große Pflanze wird. Erst kommt eine kleine grüne Spitze, gefolgt von zwei runden Keimblättern. Meist hängt da noch irgendwo der Rest vom Samenkorn dran, das sieht immer total niedlich aus. Ich habe so gut wie jeden Tag geschaut, ob sich etwas tut, ob meine Pflänzchen wachsen und gedeihen.


Die Malven und die Gänseblümchen habe ich inzwischen schon einzeln in kleine Behälter gepflanzt, die sind quasi Stratklar für ihren Auszug in den Garten, die Glockenblümchen sind auch schon schöne Pflänzchen geworden. Hoffentlich ist bald das Wetter gut und warm genug, um die Beete zu bepflanzen. Es warten nämlich auch noch Dahlien, Lilien und Fresienzwiebeln darauf, in die Erde zu kommen.


So sieht also mein Schlafzimmerfenster aus. Nicht besonders schick und stylisch, sondern eher mit einem Hauch "gelbe Tonne" (immerhin stehen die Pflänzchen in leeren Jogurtbechern, einem Eierkarton und der Schale vom Hackfleisch - wobei man aus letzterem wunderbare kleine Frühbeete basteln kann), aber für mich im Moment die schönste Deko überhaupt.

10. April 2012

Inventur im Gemüsefach

Ich hoffe, ihr hattet alle ein schöens und erholsames Osterwochenende!

Wir (das Töchterchen und ich) haben die Tage genossen, auch wenn das Wetter nicht auf unserer Seite war und der Osterhase wegen Schneefalls die Eier kurzerhand im Treppenhaus versteckt hat. Wer weiß, ob wir alle im Schnee gefunden hätten.

Ostermontag waren wir in der Kirche, denn die Kindergartenkinder haben den Gottesdienst mitgestaltet. Sie haben gesungen und die Geschichte von den Frauen am Grab Jesus nachgespielt. Hat alles super geklappt.

Gegessen haben wir die Tage lecker bei meiner Mutter und leider wurden auch viel zu viel Süßigkeiten genascht. Das ist der Bikinifigur jetzt nicht gerade zuträglich, vorallem wenn man so ins Alter kommt und die Pfunde schneller auf der Hüfte sind als früher. Jedenfalls hatte ich beschlossen, heute was leichtes und gesundes zu kochen. Vielleicht habe ich es schon mal erzählt, aber ich koche so gut wie nie nach Rezept oder aus Kochbüchern (obwohl ich davon reichlich besitze), sondern mehr so nach Gefühl mit den Sachen die gerade da sind. Daher habe erst mal das Gemüsefach inspiziert.

Gefunden habe ich drei Frühlingszwiebeln, drei Tomaten, zwei Karotten, eine halbe Zuccini, sowie einige gekochte Kartoffeln. Etwas weiter oben im Kühlschrank fand sich noch ein angerissner Becher Bärlauchquark und geriebener Käse war auch da. (Ja, ich muss einkaufen) Wenn das nicht die idealen Zutaten für ein Gemüsegratin sind.

Das Gemüse in dünne Scheiben schnippeln und Schichtweise in eine kleine Auflaufform geben. Ich habe unten die Kartoffeln, dann die Karotten, die Frühlingszwiebeln, die Zuccini und oben die Tomaten geschichtet. Als Sauce habe ich den Quark mit etwas Milch verrührt und das ganze mit Pfeffer und Salz noch etwas nachgewürzt. Die Masse gleichmäßig über das Gemüse geben, Käse drüber und ab damit in den Ofen.

Nach etwa 30 Minuten bei 200 °C war das Abendessen fertig und sogar dem Töchterlein hat es gemundet.


Wie ist das bei euch? Kocht ihr immer nach Rezept oder auch eher experimentel mit den Sachen die da sind?

8. April 2012

weiße Ostern mit Hefezopf

Du meine Güte, heute Nacht hat es bei uns tatsächlich geschneit! Dicke Flocken haben uns auch den ganzen Vormittag begleitet, doch jetzt versucht sich die Sonne durch die dicke Wolkendecke zu kämpfen. Ich hoffe sie gewinnt, damit wir heute Nachmittag noch einen schönen Spatziergang machen können.

Während heute Morgen draußen eher Weihnachtswetter herrschte, haben wir schön gemütlich unser Osterfrühstück mit selbstgefärbten Eiern und leckerem, selbstgebackenem Hefezopf genossen.


Zu Ostern gehört ja so klassisches Hefegebäck irgendwie dazu, allerdings bin ich nicht gerade ein begnadeter Hefteigbereiter. Meistens habe ich eine kleine, harte Kugel, weil der Teig nicht richtig aufgegangen ist. Diesmal habe ich etwas getrickst und mir von meiner Mutter den Brotbackautomaten geliehen und den Teig damit gemacht. Einfach Perfekt!


Heute Nachmittag gibt es bei meiner Mutti selbstgebackenen Sägespähnekuchen, darauf freu ich mich schon.

Genießt das Osterwochenende!

6. April 2012

Frohe Ostern


Ich wünsche euch allen ein frohes und glückliches OSTERwochenende im Kreise eurer LIEBEN! 

Machts euch schön und genießt die (hoffentlich) freie Zeit!

4. April 2012

schneller Dekotipp

Mein Mann liebt Löffeleier. Ihr wisst schon, diese teuren Schokoeier im lila Eierkarton. Jedes Jahr, sobald die Eier in den Regalen liegen (also kurz nach Weihnachten) muss da unbedingt eine Packung gekauft werden. Natürlich eine mit weißer Creme und eine mit Brauner. Normalerweise landet der kleine Eierkarton dann immer im Müll, was mir immer richtig leid tut, denn man könnte doch sicher noch etwas damit anfangen. Diese Jahr habe ich die Schächtelchen aufgehoben. Beim aufräumen sind sie mir wieder in die Hände gefallen und plötzlich wusste ich, was ich damit mache.


Eierschalen von aufgeschlagenen Eiern mit Wasser füllen, Blümchen rein und ab damit in den lila Eierkarton. Schleife drum, ein paar Dekoschmetterlinge auf den Deckel geklebt. Fertig!


Gefällt mir richtig gut, vorallem mit den gelben Blumen. Das holt die Sonne ins Haus, denn draußen ist damit zur Zeit nicht viel los.


Tja, ansnonsten muss ich leider mal wieder feststellen, das ich noch so gar nichts für Ostern vorbeireitet habe. Gut, ich habe Dekoriert und es liegt auch schon ein Beutel mit allerlei Schokoeiern und -hasen hier rum. Aber die Osternester sind noch nicht befüllt, es sind noch keine Eier gefärbt und wie wir das Osterwochende verbringen (wo, wann, was, mit wem gegessen wird) ist auch noch nicht festgelegt.

Seit ihr schon weiter? Habt ihr schon alles fertig und durchgeplant?

1. April 2012

Eierlikör-Pfirsisch-Traum - Sonntagssüß

Eigentlich habe ich die Torte schon gestern gebacken, denn der Lieblingsmann hatte Geburtstag. Aber da wir heute Nachmittag die Reste vertilgen werden, gehört der Eierlikör-Pfirsich-Traum ganz klar zur Kategorie Sonntagssüß.


Ich habe immer etwas Respekt, wenn ich im Rezept lese: Blattgelantine! Bisher hatte ich damit immer nicht so viel Erfolg. Irgendetwas habe ich wohl immer falsch gemacht, denn das ganze wurde immer nicht fest ... Dann habe ich mal meine Freundin/Lieblingskollegin, die eine begnadetet Tortenbäckerin ist, gefragt, warum das bei mir nicht klappt. Alles was sie sagen konnte war, ich mach es immer wie es auf der Packung steht. Aha ... Ok! Also habe ich diesmal genau gelesen und wirklich jedes Blättchen in einem extra Schüsselchen eingeweicht und dann im lauwarmen Topf, gut ausgedrückt, geschmolzen. Obwohl ich skeptisch war ist alles wunderbar fest geworden und schmeckt einfach göttlich.

Wer keine Angst vor Galantine hat und Eierlikör mag, für den gibt es das Rezept für den Eierlikör-Pfirsich-Traum hier.