29. Juni 2012

Very berry Post aus meiner Küche

In den letzten Wochen wurde fast überall fleißig gerührt, gekocht, gebacken, experimentiert, probiert, eingepackt, ausgebackt, umverpackt ... denn die "Post aus meiner Küche"-Aktion ging in die zweite Runde.

Am Mittwoch hat auch endlich mein kleines, aber hoffentlich leckeres, Päckchen auf die Reise zu Kerstin. Dieses dürfte sie heute vom netten Postboten oder der netten Postbotin überreicht bekommen.

Diesmal lautete das Thema:

*Very Berry*

und das dazugehörige Pinterest Board sieht schon sehr verführersich aus und ich bin mir sicher, es kommen noch einige leckere, beerige Sachen dazu.

Aber jetzt möchtet ihr doch sicher auch wissen, was ich denn nun auf die Reise geschickt habe.

Da wären zum einen ein Glas Rhabarber-Erdbeer-Konfitüre mit Rotwein von dem ich hoffe, das diese Kerstin genauso gut schmeckt wie uns. Mein Glas ist nämlich schon so gut wie leer.


Für 6 Gläser a 230 ml braucht man:


500 g Rhabarber
400 g Erdbeeren
1 Zitrone oder 2 Limetten
100 ml Rotwein
500 g Gelierzucker 2:1
und ein paar Stiele Zitronenmelisse

Den Rhabarber in feine Stücke schneiden. Ich habe ihn nicht geschält, da meine Stiele nicht mehr so dick waren.


Die Erdbeeren zusammen mit der Zitronenmelisse pürieren. Die Zitrone auspressen.


Den Rhabarber und die Erdbeeren mit dem Zitronensaft, dem Rotwein und dem Glierzucker vermischen und unter Rühren zum Kochen bringen und das ganze ca. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei weiter umrühren, damit nichts anbrennt.


Nach erfolgreicher Gelierprobe sofort in saubere Gläser füllen und gut verschließen.

Da man Beeren nicht nur Süß geniesen kann, gab es noch etwas Scharfes dazu.

Würziges Heidelbeer-Chutney mit Kardamon und Zimt


Zutaten für ca. 8 Gläser a 200 ml:


600 g Heidelbeeren (gern auch TK)
2 große Äpfel
150 g rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
etwa 2 1/2 Chilischoten
150 ml Obstessig (ich hatte den Granatapfelessig von Hengstenberg)
1 EL Korianderkörner
1 EL Senfkörner
2 Limetten
1 Zimtstange
250 g Gelierzucker 2:1
etwa 1 1/2 TL Salz


Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Heidelbeeren verlesen und waschen. Zwiebeln abziehen und fein würfeln. Chilischoten zerkleineren. Die Limetten abwaschen und vierteln. Korianderkörner zerstoßen (oder ihr nehmt gleich den zermatschten)


Heidelbeeren, Äpfel, Zwiebeln, Chili, Essig, Koriander- und Senfkörner, Zimtstange und die Limetten mit Gelierzucker in einen Topf geben und unter rühren zum kochen bringen. 5 Minuten kochen lassen, dabei ab und zu umrühren. Chutney mit Salz abschmecken und sofort randvoll in saubere Gläser füllen. Mit Schraubdeckel verschließen und umgedreht etwa 5 Minuten stehen lassen.

Chunteys sind toll! Ich mag diese Mischung aus süß, sauer, scharf und würzig total gern. Und obwohl sie eigentlich am besten zu Kurzgebratenem oder Gegrilltem passen, esse ich es auch ganz gern mal einfach so.


Jetzt kann ich nur hoffen, das meiner Tauschpartnerin die Sachen auch wirklich schmecken und sie sich freut.

Mein Päckchen wird wohl heute auf die Reise gehen, soweit ich informiert bin, und ich bin schon total gespannt!

Euch wünsche ich einen schönen und sonnigen Freitag!


28. Juni 2012

glossy plain vs. rough texture - beauty is where you find it

Ist es nicht unglaublich wie schnell die Zeit vergeht? Schon neigt sich der Monat Juni auch schon dem Ende zu, und damit auch die Gegensätze aus dem Fotoprojekt von lieben Frau Pimpinella.

Heute also "ganz glatt vs. viel struktur"


Ich freue mich schon auf die Theman für den Monat Juli, doch bis dahin könnt ihr noch ganz viele Strukturen hier sehen.

27. Juni 2012

2erlei Cupcakes

Montag Vormittag habe ich mal eben schnell ein paar Cupcakes für meine netten Kollegen (und auch für die weniger Netten) gebacken.


Ich dachte, das ist mal etwas anderes, als der obligatorische "Naschwerkteller" der sonst so zum Geburtstag spendiert wird. Außerdem hatte ich total vergessen, etwas zu kaufen. Wahrscheinlich hätte ich die doppelte Menge backen können und die wären Ratz fatz alle gewesen.

Es gab Zitronencupcakes:


Den Backofen auf 190°C vorheizen. Eine Muffinform mit 12 Papierbackförmchen auslegen oder 24 Papierbackförmchen in doppelter Lage auf ein Backblech setzen.


Mehl und Backpulver in eine große Schüssel sieben. Butter, Zucker, Eier, abgeriebene Zitronenschale und Milch zugeben und mit dem elektrischen Handrührgerät glatt rühren. Den Teig in die Papierbackförmchen füllen.


15-20 Minuten im Ofen backen, bis die Küchlein goldbraun sind. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.


Für die Zitronencreme die Butter in einer Schüssel schaumig schlagen. Den Puderzucker darübersieben, den Zitronensaft zugeben und alles glatt und schaumig schlagen. Wenn die Küchlein abgekühlt sind die Zitronencreme darauf streichen oder spritzen und verzieren.

und Schokocupcakes:


Den Backofen auf 180°C vorheizen. Eine Muffinform mit 12 Papierbackförmchen auslegen oder 24 Papierbackförmchen in doppelter Lage auf ein Backblech setzen.


Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und kurz abkühlen lassen. Butter, Zucker, Mehl, Backpulver, Eier und Kakao in einer großen Schüssel cremig rühren. Die Schokolade unterziehen. Den Teig in die Papierförmchen füllen.


15 Minuten backen. Der Teig sollte bei Fingerdruck elastisch nachgeben. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.


Für die Buttercreme die Butter in einer Schüssel cremig rühren und nach und nach den Puderzucker untermengen. Die Zitronenschale und den Zitronensaft portionsweise unterziehen. Die Buttercreme auf die Küchlein streichen oder spritzen und verzieren.

Habt einen schönen Tag und viel Spass beim backen und genießen.

24. Juni 2012

Birthday Cake - Sonntagssüß

Geburtstage sind toll, vorallem wenn es der Eigene ist! Es gibt leckeren Kuchen und Torte, man sitzt mit netten Leuten bis spät abends auf der Terasse und genießt den Tag und ja, es gibt Geschenke!

Meiner war gestern und ich habe den Tag sehr genossen. Ausnahmsweise hatte ich schönes Wetter an meinem Geburtstag. Normalerweise schlägt es kurz nach dem Sommeranfang bei uns immer um und an meinem Tag regnet es meistens. Nicht dieses Jahr und das war schon fast das schönste Geschenk.

Neben schönem Wetter habe ich auch ganz viele Blumen für Garten und Terasse bekommen, die ich heute Vormittag schon umgetopft bzw. eingepflanzt habe. Vom Göttergatten habe ich ein Teleobjektiv für meine DSLR bekommen. Man, das ist ein ganz schön schweres Teilchen und bis ich da den Dreh raushabe, wird sicher noch eine ganze Weile vergehen. Obwohl ich mir fast sicher bin, das ich das Objektiv gar nicht so oft benutzen werden, obwohl, die Brennweite zwischen 70 und 100 ist schon nicht schlecht...


Für die lieben Gäste zum Kaffee habe ich wie alle Jahre eine Erdbeertorte gemacht. Dieses Jahr eine Erdbeer-Joghurt-Torte. Das Rezept dafür hatte ich aus der Sweet Dreams vom Frühling.


Dazu gab es noch Pistazien-Cupcakes mit Limonencremetopping. Wenn ihr Interesse habt, gibt es hier demnächst das Rezept dafür.


Von meiner lieben Freundin, habe ich dann noch eine Himbeertorte bekommen. Die war auch sowas von lecker. Das Tochterkind hat ganze zwei Stück davon verdrückt und das will schon was heißen.


Heute Nachmittag war dann "Resteessen" angesagt, daher ist mein sonntagssüßer Beitrag heute, der Kuchen von gesern. Egal, heute war er noch genau so lecker.

22. Juni 2012

favorite place

Heute zeige ich euch meinen momentanen Lieblingsplatz! Im Sommer sind wir immer viel draußen im Garten und der Natur. Es gibt einfach nichts schöneres, als die Sonne und den Wind auf der Haut zu spüren, das Vogelgezwitscher und summen der Insekten zu hören und den Duft von frisch gemähtem Gras und buten Blumen in der Nase zu haben.


Sicher könnt ihr euch jetzt denken, das auch mein Lieblingsplatz draußen ist, und zwar auf unserer Terasse/Balkon.


Bis letzten Sommer stand hier noch eine Hollywoodschaukel, die sich aber bei einem Gewittersturm verabschiedet hat und über die Brüstung gestürzt ist. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie ich geguckt habe, als wir aus dem Urlaub zurück waren...


Bis letztes Wochenende war die "Sitzecke" leer bzw. hier standen einige Blumenkübel. Da von der Hollywoodschaukel nichts weiter übrig bleib, als die Auflagen und diese wiederum zu schade zum wegwerfen waren, habe ich den Göttergatten gefragt, ob er mir nicht eine Bank bauen kann, auf die die Auflagen passen ... Er war zwar nicht begeistert von der Idee, hat sie aber sehr gut umgesetzt und ich bin total happy!


Jetzt habe ich wieder eine Ecke, in der ich gemütlich sitzen, lesen und Kaffee trinken kann ... Das ist ein bisschen wie Urlaub, zumindest wenn unser Nachbar nicht gerade mit der Mähsense über das Grundstück rennt...




21. Juni 2012

burst of colors vs. monochrome - beauty is where you find it

Heute wird es farbig beim Fotoprojekt von Frau Pimpinella - egal ob monochrom oder kunterbunt.

Bei mir gibt es irgendwie beides, den einfarbig grünen Wald und einen kunterbunten Regenbogen!


Wer beim "Wettkampf" kunterbunt vs. monochrom gewonnen hat, seht ihr hier!

17. Juni 2012

Strawberry-Cupcakes - Sonntagssüß

So ganz ist bei uns der Sommer noch nicht angekommen! Gestern war es zwar schön warm, dafür wurden wir Nachts mit unwetterartigem Regen- bzw. Hagelschauern und Gewitter belohnt. Heute wollte es erst gegen Abend etwas sonniger werden.

Da aber immer noch Erdbeersaison ist und mein Göttergatte gestern einen großen Korb der leckeren, roten Früchte mitgebracht hat, war es nahe liegend etwas erdbeeriges zum heutigem Sonntagssüß beizusteuern.


Die Idee für Erdbeer-Cupcakes habe ich mal ganz frech von der lieben Vera gemopst, denn die hat vor einiger Zeit auch welche gebacken und bei mir Pfützen auf der Zunge verursacht. Leider hatte ich heute Vormittag keinen Zugriff auf das Internett (alle Computer waren belegt und das Smartphone hing an der Steckdose) und so musst sich schon überlegen wie ich das jetzt am Besten bewerkstellige.


Also kurz mal alle Rezeptzeitschriften der letzen Wochen sichten und siehe da, im "Süßen Paul" wurde ich fündig.


Hier gab es also heute Erdbeer-Cupcakes, mega lecker und ganz schnell alle!



Zubereitung:

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Butter und Zucker miteinander verquirlen, bis sie schaumig sind. Ein Ei nach dem anderen zugeben und jeweils gut verschlagen. Vanille, Mehl und Backpulver zugeben. Alles vermischen, bis ein glatter Teig entsteht. Die Erdbeeren vorsichtig unterheben. Den Teig in Cupcakeformen füllen. Ca. 20 Minuten backen, bis der Teig fest ist. Abkühlen lassen. Jeweils mit einem Klecks Schlagsahne und paar Erdbeerscheiben servieren.

14. Juni 2012

black vs white - beauty is where you find it

Bei Frau Pimpinella sieht man heute Schwarz-Weiß, aber wenn man genau hinsieht, kann man auch jede Menge Grautöne erkennen.


Ich persönlich habe ja eine Schwäche für die Farben Schwarz und Weiß. Sei es bei Kleidung, Deko und wie ich zugeben muss bei der Auswahl meiner Haustiere. Der Hund ist zwar überwiegend Schwarz, kann aber doch noch mit ein paar weißen Higlights aufwarten und auch meine Katze (die leider letzten Sommer im stolzen Alter von etwa 17 Jahren gestorben ist) war schwarzweiß.

Diesen böse guckenden Gesellen haben wir im Tierpark Berlin getroffen.

Schwarz und Weiß sind einfach tolle Farben, die zu allem passen, immer edel wirken und, wenn wir mal ganz ehrlich sind, durch den tollen Kontrast einfach wirken. Warum wohl wird so oft in weiß geheiratet? Weil das einfach toll zum schwarzen Anzug passt ...


Mehr Schwarzweißmalerei gibt es hier!

12. Juni 2012

Strawberry Time

Sie hat wieder begonnen, die von mir heiß und innig geliebte und langer ewartete Erdbeerzeit! Erdbeeren schmecken einfach nach Sommer, sind vielseitig einsetzbar und das rot der Früchte ist einfach toll.


Sicher, Erdbeeren konnte man schon lange im Laden kaufen, aber die waren ja aus Spanien oder Italien oder was weiß ich woher und die schmeckten, wenn wir mal ehrlich sind, nicht wirklich nach Erdbeere. Außerdem möchte ich gar nicht wissen, unter welchen Bedingungen die dort angebaut und geerntet werden um zu dem, teilweise echt niedrigem, Preis im Supermarkt angeboten zu werden.


Jetzt gibt es auch bei uns endlich Einheimische in Körbchen und in Schalen zu kaufen und darum werden jetzt Morgens, Mittags, Abends und überhaupt Erdbeeren gegessen. Zum Frühstück auf Vollkornbrot mit Frischkäse, Honig und Chilli-Schokoflocken; Mittags als Beilage zu Griesbrei oder Pfannkuchen, Nachmittags als Kuchen und Abends als leckerer Salat ...


Falls ihr euch übrigens wundert, warum meine Erdbeerblüte innen so braun ist, die ist beim letzten Nachtfrost erfroren. Sprich, aus dieser Blüte wird keine Erdbeere und da das Tochterkind über ihr "Erdbeerfeld" mit Argusaugen wacht und jede Blüte und jede grüne Erdbeere abgezählt sind, wurde mir nur eine von den braunen Blüten für mein Fotoshooting zur Verfügung gestellt. Jetzt darf sie noch ein bisschen als Deko auf dem Couchtisch stehen - da war der Frosttod nicht ganz umsonst.


Die Erdbeeren aus dem Schüsselchen waren auch ganz schnell weggeputzt und übrig blieben viele grüne Stiele ... das Ende jeder leckeren, roten Erdbeere.

Wie mögt ihr eure Erdbeeren am liebsten?






10. Juni 2012

Schoko-Heidelbeerkuchen - Sonntagssüß

Bäh, wer hat denn dieses Wetter bitteschön bestellt! Heute Morgen noch trüb und irgenwie schwül, so richtiges Kopfwehwetter (die habe ich nämlich schon den ganzen Sonntag) und dann, kurz nach Mittag fing es an zu regnen.

So hatte ich mir den Sonntag nicht gerade vorgestellt. Zum Glück hatte das Töchterlein besuch von einer kleinen Freundin und war zumindest über den Nachmittag schwer beschäftigt.

"Mama, du musst jetzt alleine spielen, wir haben nämlich keine Zeit!" - Ähm, ok, geht klar! ;o)


Damit dieser verregnete, kopfwehlastige Sonntag wenigstens einen Lichtblick hat, habe ich einen leckeren und sehr schokoladigen Heidelbeerkuchen gebacken. Denn nichts hilft bekanntlich besser gegen den Schlechtwetterblues als Schokolade!


Zubereitung:

Die Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen. Die Eier trennen und das Eiweis mit einer Priese Salz steif schlagen. Weiche Butter mit Zucker schaumig schlagen, dann nach und nach das Eigelb unterrühren.


Haselnüsse, Mehl, Zucker und die flüssige Schokolade unter die Butter-Eigelb-Creme rühren, dann langsam den Eischnee unterheben.


Den Teig in eine gefettete Springform füllen und 2/3 der Heidelbeeren darauf verteilen. In den vorgeheizten Backofen (190°C)geben und ca. 40 Minuten backen. Nach 30 Minuten Backzeit die restlichen Heidelbeeren über den Kuchen streuen.


Kuchen in der Form abkühlen lassen, dann mit Puderzucker bestäuben und mit geschlagener Sahne servieren.


Hoffentlich wird die neue Woche wenigstens Wettertechnisch etwas besser, auch wenn ich dafür nicht viel Hoffnung habe. Denn bei uns in der Region findet das größte Volksfest im Erzgebirge die Kät statt und da ist, statisch gesehen, nahezu immer schlechtes Wetter!

Macht es euch heute Abend noch ein bisschen gemütlich und genießt den Sonntag!

9. Juni 2012

wild summer flowers


Obwohl das Wetter hier zur Zeit nicht viel von Sommer hat und es, kalendarisch gesehen, auch noch 12 Tage bis zum offizellem Sommeranfang sind, blühen hier überall die Bergwiesen in einem echten Farbenmehr. Vorherrschend sind aber wie immer das Gelb vom Hahnenfuss und das Weiß der Margaritten.


Ich hatte euch ja schon einmal erzählt, das ich nichts schöner finde, als einen Strauß Margaritten mit ein paar Glockenblümchen dazwischen. Für mich hat der Juni einfach die Farben weiß, gelb, lila. Obwohl diese Tage die Farben schwarz, rot, gold, angebrachter wären.


So, ich geh dann mal gucken, was ich morgen Süßes zum Sonntag beitragen könnte und euch wünsche ich ein schönes und, hoffentlich, sonniges Restwochenende!

7. Juni 2012

winzig klein vs. riesen gross - beauty is where you find it

Ist euch schon mal aufgefallen, das es die meisten Größenunterschiede in der Natur gibt?

Große Kartoffeln - kleine Kartoffeln; große Bäume - kleine Bäumchen; große Hunde - kleine Hunde ...

Na, ich glaube ihr wisst worauf ich hinaus will. Daher ist es sicher nicht verwunderlich, das ich euch passende zum Thema David gegen Goliath, ein paar Kandidaten aus Mutter Naturs enormen Fundus zeige.


Da wären zum einen die großen, dicken Weinbergschnecken und gleich daneben die "normalen" Häuschchenschnecken.


Und im Vergleich zu meinen Fingern oder gar einer ausgewachsenen Kröte sind diese kleinen Hüpfer geradezu winzig.

Mehr im Größenvergleich findet ihr hier.

4. Juni 2012

Welcome Summer - Hello June

Obwohl ich ein absolutes Frühlingskind bin, ist mein Lieblingsmonat der Juni. Das ist er aber nicht nur, weil ich in diesem Monat Geburtstag habe. In meinem Alter freut man sich darüber nämlich nicht annähernd so sehr wie als Kind. Nein, ich liebe den Monat aus ganz anderen Gründen.


Zum einen ist es der Monat, mit den längsten Tagen des Jahres. Nach dem Juni, werden die Tage wieder kürzer, die Nächte länger, die Temperaturen fallen stetig und ja, es herbstet. Bei uns hier vielleicht früher als anderswo, aber irgendwie ist nach dem Juni das Jahr gelaufen. Denn ja, im Juni, ist das Jahr zur Hälfte vorbei! Da bin ich Pessimist!

Die langen Tage haben den Vorteil, das man abends lange draußen sitzen kann (vorausgesetzt die Temperaturen spielen mit) und mit ein bischen Glück kann man dann selbst in unserem abgelegenem Gebirgstal die untergehende Sonne dabei beobachten, wie sie den Himmel in die schönsten Rottöne taucht und langsam von Bach und Teich der Nebel gezogen kommt. Ich liebe diese Dämmerungsstimmung im Juni!


Zu keiner anderen Zeit im Jahr explodieren Wiesen, Gärten und Straßenränder in dieser schieren Farb- und Blütenpracht wie im Juni. Jetzt beginnt wieder die Zeit der kleinen und großen Feld-Wald-und-Wiesensträuße, die hier bei jedem Spatziergang gepflückt werden. Diese hübschen, duftenden Sträuße aus Magaritten, Glockenblumen, Klee, Knöterich, Giersch, Frauenmantel, Hasenpfeffer, Hahnenfuss ... ich liebe sie!

Und nicht zu vergessen, im Juni werden die ersten Beeren reif. Am besten schmecken sie, wenn man sie direkt vom Stauch nascht, die Erdbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren ...


Also, lasst uns den Juni genießen!

3. Juni 2012

Rhabarber-Streuseltaler - Sonntagssüß

Sollte nicht langsam Sommer werden? War nicht auch bereits Freitag meteorologischer Sommeranfang? Warum regnet es dann schon fast das ganze Wochenende und warum ist es auch noch so kalt? Ich habe gestern und heute den Ofen angeheizt, weil wir gefroren haben.

Na gut, wenn wir schon nicht draußen sein können, machen wir es uns eben drinnen, am warmen Ofen, gemütlich, mit einer Tasse heißen Kaffee, Kakao und Rhabarber-Streuseltalern.


So langsam neigt sich die Rhabarbersaison ja dem Ende entgegen, denn ab Mitte Juni sollte man keinen Rhabarber mehr ernten. Dafür stehen dann aber Johannisbeeren, Erdbeeren, Himbeeren und die ganzen anderen leckeren Beeren auf dem Speißeplan. Da freu ich mich schon drauf!

Aber heute noch einmal Rhabarber:


Zubereitung:

Für die Füllung:
Den Rhabarber schälen, in ca. 1 - 2 cm lange Stücke schneiden. Mit dem Zucker (bis auf 1 EL) in eine Schüssel geben und mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen. Den restlichen Zucker mit dem Vanillepuddingpulver verrühren und mit dem Rhabarbersaft anrühren, mit der Milch auf insgesamt 400 ml auffüllen. Unter Rühren erhitzen und einmal aufkochen lassen. Rhabarberstücke in den Pudding geben und noch kurz mitkochen.
Das Ganze abkühlen lassen.

Für den Teig:
Aus den obigen Zutaten einen Teig kneten. In ca. 12 gleichgroße Stücke teilen (wenn nötig mit etwas Mehl bestäuben, damit das Formen besser funktioniert) und Taler formen. Die Taler flach auf ein, mit Backpapier belegtes, Blech legen. Auf jeden Taler ca. 2 EL vom Rhabarberpudding in die Mitte verteilen und einen Rand von ca. 1 cm freilassen.

Den Backofen auf Umluft 160 - 170°C vorheizen.

Für die Streusel:
Aus den obigen Zutaten Streusel machen. Dafür alle nötigen Zutaten miteinander verkneten. Die Streusel gleichmäßig auf die Taler verteilen. Die Streuseltaler in den vorgeheizten Ofen geben und ca. 15 - 20 Minuten backen. Die Streusel sollen goldbraun, der Boden fest (aber nicht dunkel/trocken) sein.

Die fertigen Taler auf ein Gitter zum Auskühlen legen.
(Quelle: Chefkoch.de)

Ich wünsche euch allen einen schönen, süßen und gemütlichen Restsonntag!


2. Juni 2012

Let it bloom! 12:12:2012

Habt ihr eine Lieblingsblume?


Ich bin ein echtes Blumenkind und liebe alle Blumen! Naja, wenn ich ganz ehrlich bin, mag ich Geranien nich so besonders, denn seit Kindertagen mag ich den Geruch nicht. Auch heute, wenn ich durch Baumarkt oder Gärtnerei schlendere, schüttelt es mich, wenn ich an den Geranien vorbei gehe.


Aber davon mal abgesehen mag ich alles was von Frühling bis Herbst so grünt und blüht.


Mein absolute Lieblingsblume ist aber die Lilie!


Dafür habe ich eine absolute Schwäche - dabei weiß ich gar nich so genau was den Reiz ausmacht. Inzwischen habe ich eine ordentliche Sammlung angehäuft und es werden von Jahr zu Jahr mehr. Es gibt aber auch so viele Farben und Formen - große und kleine, bunte und einfarbige, gefüllte und schlichte... Sie werden gehegt und gepflegt und jede neue Blüte wird freudig bestaunt und geliebt.


Noch ist es nicht so weit, das meine Lilien mich mit ihren Blüten und ihrem Duft verzaubern. Aber sie wachsen und gedeihen und wenn die Lilien endlich blühen, dann ist Sommer (und wenn sie verblühen, ist hier bei uns der Sommer meistens auch schon wieder vorbei). Und genau darauf freue ich mich, auf die bunte Blütenbracht meiner geliebten Lilien!

Mehr Lieblingsblumen könnt ihr hier bewundern.