31. Juli 2012

Wild Raspberrys

Gestern Nachmittag habe ich bei der obligatorischen Gassirunde mit unserem Hundi eine Menge wilder Himbeerstäucher entdeckt und diese trugen reichlich rote, reife, samtweiche Früchte.


Also habe ich mir heute Nachmittag das Töchterchen, den Hund, die Kamera und ein Eimerchen geschnappt und bin die gleiche Runde noch einmal gelaufen. Während mich gestern ein heftiger Regenguss überraschte, kam heute sogar noch die Sonne heraus und es war ein richtig schöner Waldspatziergang.


Himbeeren haben wir reichlich gepflückt, auch wenn das mitunter etwas beschwerlich war. Wir haben uns durchs Unterholz gezwängt, haben gegen Brennesseln gekämpft und uns mit Schnecken, Ameisen und anderem Getier um die Beeren gestritten.


Ein paar Heidelbeeren sind auch reif, aber die haben wir gleich vom Strauch genascht und gar nicht erst mit nach Hause genommen. So schmecken sie eh am Besten!


Das wir den Wald direkt vor der Haustür haben, finde ich toll. Auch wenn ich eigentlich gar nicht so der Waldmensch bin. Also ich gehe gern auf den Waldwegen spatzieren, aber alles was sich fern von mehr oder weniger festen Straßen abspielt (Pilze sammeln zum Beispiel) ist so gar nicht meins. Ich hab da immer Angst vor Schlangen, Zecken, Spinnen, Brennesseln ... , nur gut, das die Himbeersträucher am Wegesrand wachsen.


Unser Eimerchen ist fast voll geworden und wir werden uns die kleinen, leckeren Beeren heute Abend noch schmecken lassen. Denn Waldhimbeeren haben einfach einen viel besseren Geschmack als die großen, dicken Kulturhimbeeren.


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