6. August 2012

So blogge ich

Durch Zufall bin ich auf den schönen Blog von Daniela gesoßen. Sie hat die Aktion "So blogge ich" gestartet. Ich finde die Idee so toll, das ich beschlossen habe, auch ein paar Worte über mein "Blogverhalten" zu verfassen. Das ist auch eine gute Gelegenheit ein paar Fotos zu zeigen, die auf meiner Festplatte schlummern und es noch nicht auf den Blog geschafft haben.


Meine Posting entstehen meistens ganz spontan und ungeplant. Dabei gibt es zwei Varianten: entweder ich habe Fotos, die ich unbedingt zeigen möchte und dazu überlege ich mir dann die entsprechende Geschichte, oder, ich habe ein ganz bestimmtes Thema im Kopft worüber ich schreiben möchte und mache dann dazu die Fotos.


Ich würde gern regelmäßger bloggen, aber als vollzeitberufstätige Mutter und Ehefrau mit Haus und Grundstück fehlt mir dazu einfach oft die Zeit oder die Muse. Denn auch wenn die Postings meist recht spontan entstehen, sind sie doch mit einem gewissen Aufwand verbunden. Und, das gebe ich jetzt mal ganz ehrlich zu, es gibt auch nicht immer etwas spannendes zu berichten und ein Posting zu machen, nur um des Postings willen, muss denke ich auch nicht sein, oder wie seht ihr das?


Anders verhält es sich mit den Food-Postings, die sind doch ein Stück geplant. Immerhin muss ich mir ja vorher überlegen, ob das was ich da in meiner Küche zusammenrühre auch was für den Blog wäre. Dann gebe ich mir bei der Umsetzung natürlich etwas mehr Mühe und schreibe mir auch auf, was ich in welchen Mengen benutzt habe. Dann müssen dazu natürlich auch die passenden Fotos geschossen werden. Dafür wird meistens der Küchentisch "dekoriert" und das ganze entsprechend hübsch angerichtet und von allen Seiten fotografiert. Mein Mann schüttelt immer mit dem Kopf, wenn er wieder einmal etwas länger auf sein Esse warten muss, weil dieses erst noch ein Fotoshooting hat. Aber immerhin darf er es dann ja auch essen.


Meine Bilder für den Blog bearbeite ich eigentlich nur dahingehend, das ich die Größe ändere, mein Logo einfüge und einen Rahmen drumrum mache. Manchmal passe ich die Helligkeit und den Tonwert etwas an, aber das eher selten. Dabei spiele ich gern mit Photoshop herum und verändere Fotos mit Aktionen und Filtern oder retuschiere daran herum. Aber das ist mehr so eine kleine Spielerei für mich. Hin und wieder landet eins der bearbeiteten Fotos bei Facebook (wo ich mir vor kurzem auch eine eigene Fotoseite erstellt habe). Bearbeitet wird meistens mit meiner uralt Version von Adobe Photoshop und PhotoScape. Gimp habe ich auch und kann es nur empfehlen, da es dem doch recht teurem Photoshop sehr ähnlich ist.


Meine Fotos speichere ich auf einer externen Festplatte und habe sie nach Kategorien sortiert. So gibt es beispielsweise einen Ordner "Blumen" und einen "Landschaft" und so weiter. Die Ordner sind dann untereinander oft auch noch einmal untergliedert. Ich glaube es wäre für mich das Schlimmste, wenn meine "Fotosammlung" einer Datenkatastrope zum Opfer fallen würde und unwiederbringlich verloren ginge. Da wären ja schon die vielen, vielen Fotos aus dem Leben des Tochterkindes ... nicht auszudenken! Die Bilder für den Blog habe ich auf meinem eigenen Webspace hochgeladen. Vor Jahren hatte ich eine eigene Homepage, aber inzwischen nutze ich nur noch den Speicherplatz.


Früher habe ich meine Fotos mit meiner Kodak EasyShare geschossen, aber da die seit letztem Sommer ein paar Macken hat, habe ich sie dem Tochterkind vermacht und mir die lang erträumte Spiegelreflex geholt. So ganz das Traummodel ist es nicht geworden, statt der 600D habe ich nur die 1000D, doch für mich als Anfänger finde ich sie ausreichend. Dazu habe ich das Kitobjektiv (Canon 18-55) und seit neuestem das Sigma 70-300 (Geburtstagsgeschenkt vom Lieblingsmann, da sehe ich drüber weg das es nicht das Tamron ist). Ein Makro- und ein Festbrennweitenobjektiv stehen ganz oben auf meiner Liste.



Wenn ich die Kamera dann doch mal nicht dabei habe (was leider viel zu häufig vorkommt), dann fotografiere ich mit meinem Smartphone. Leider ist dann die Qualität nicht so toll, aber besser als gar keine Fotos.


Ich persönlich finde ja, das man für tolle Fotos nicht unbedingt eine teure Spiegelreflex braucht. Viel wichtiger sind ein Gefühl für Esthetic und einen Blick für das Besondere. Die beste Kamera nützt nix, wenn man einfach nicht fotografieren kann. Aber alles ist Übungssache!


So, ich hoffe ihr habt jetzt einen ungefähren Eindruck gewonne, wie das bei mir so ist mit dem bloggen. Wenn ihr wissen wollt, wie es bei anderern Bloggern "hinter den Kulissen" zugeht, dann schaut doch mal bei Familie Pusteblume vorbei und vielleicht habt ihr ja jetzt auch Lust bekommen, etwas aus dem Nähkästchen zu plaudern.




Kommentare:

  1. Huhu,

    ein ganz toller Beitrag. Ich mag so was so gerne lesen. Einfach ein wenig hinter die Kulissen schauen. Sooo schön :)

    LG Amarilia

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  2. Vielen lieben Dank für diesen tollen Beitrag!
    Freut mich, dass du mitgemacht hast :)
    Lieben Gruß
    Daniela

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