28. September 2012

weekend flowers # 66

Pünktlich zum Start ins Wochenende (ich muss zwar heute noch mal zur Nachtschicht, aber morgen früh habe ich es auch für diese Woche geschafft) gibt es wieder Blümchen fürs Herz und fürs Auge.

Ich habe mich diesmal für eine Distelblüte entschieden, stachlig, hartnäckig und ungeliebt im Garten, haben sie doch ihren Reiz.


Mehr wunderschöne Blumen gibt es wie jede Woche bei Tina zu sehen.

27. September 2012

Apfel-Zwiebel-Flammkuchen

Ich hatte euch ja bereits vorgewarnt, das es hier jetzt auch (sofern der Herr des Hauses davon überzeugt werden kann, oder auswärts isst) kulinarisch herbstlich wird.


Als ich am Montag beim Einkaufen den ersten Federweißer aus Deutschland entdeckt hatte, musste unbedingt eine Flasche mitnehemen. Und was passt besser zum Federweißer, als Apfel-Zwiebel-Flammkuchen?


Im Grund ist ein Flammkuchen ja nichts anderes als eine Pizza, nur das er etwas dünner ausgerollt ist und statt Tomatensauce eine Sauce aus Creme fraiche bzw. Sauerrahm die Grundlage bilden. Daher habe ich für den Boden auch einfach mein Null-Acht-Fünfzehn-Pizzaboden-Rezept benutzt und den Belag auch mehr so Pi mal Daumen und Gefühl zusammen gestellt.


Zubereitung:

Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und kurz durchkneten. Dann den Teig an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen (da mehr Hefe drin ist, braucht der nicht so lange).

Inzwischen das Creme fraiche mit Salz und Pfeffer ordentlich würzen. Die Zwiebel Schälen und in Ringe schneiden. Den Apfel vom Kerngehäuse befreien und auch in schmale Scheiben schneiden. Den Schinken würfeln (oder ihr nehmt schon fertig gewürfelten Schinken aus dem Supermarkt).

Den Teig noch einmal kurz durchkneten und auf einem mit Backpapier belegtem Blech dünn ausrollen. Die Creme fraiche Sauce auf dem Boden gleichmäßig verteilen und mit Schinken, Zwiebel und Apfel belegen.


Für ca. 30 Minuten bei 200°C im Backofen backen. Kurz auskühlen lassen und genießen!

Hier warten noch ein Hokaido und ein Butternut Kürbis, sowie ein paar Feigen auf ihren großen Auftritt. Bin mal gespannt was daraus werden wird.

25. September 2012

Autumn flowers

So richtig viele Blumen gibt es ja nicht mehr am Wegesrand, so das es schon etwas schwieriger wird, sich einen hübschen "Feld-Wald-und-Wiesenstrauß" vom Spatziergang mitzubringen.

Doch mit etwas Phantasie und einem wachen Auge, bekommt man doch noch ein bischen Herbst für die Vase zusammen.

Am Wochenende habe ich mir von meinem Spatziergang mit dem Hund einen Stauß für die Küche zusammengepflückt.


Rheinfarnknöpflie, Knallerbsen, ein paar Mohnkapseln, lila Scharfgarbe, bunte Himbeerblätter und noch ein paar Kleinigkeiten habn sich zusammengefunden und verbreiten Herbststimmung im Haus.

Wenn ich es jetzt noch schaffe dem Göttergatten den Herbst auch kullinarisch schmackhaft zu machen, gibt es hier die nächsten Tage noch einige Herbsgenüsse für den Magen.

23. September 2012

Versunkener Marmor-Apfelkuchen

Wenn der Herbst kommt, ist es Zeit für Apfelkuchen! Die ersten Äpfel werden geerntet und der herrliche Duft von frisch gebackenem Apfelkuchen weht durchs Haus! Der Versuchung eines Stücks Apfelkuchen kann wohl niemand widerstehen!


Und da bei uns zumeist jeder etwas anderes mag, bzw. etwas anderes nicht isst, macht man mit einem Apfelkuchen nicht viel verkehrt. Problem allderings, das Töchterchen möchte was mit Schokolade, Herr Blümchen möchte keine Nüsse, keinen Zimt oder ähnliche "weihnachtliche" Gewürze und Frau Blümchen hat am liebsten alles auf einmal.

Der Kompromiss in diesem Fall, Marmor-Apfelkuchen mit ohne Nüsse und Gewürze (die können aber bei Bedarf gern noch zugegeben werden)



Zubereitung:

Äpfel schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Apfelhälften mit einem Messer mehrmals einschneiden und mit Zitronensaft bestreichen.

Schokolade hacken. Weiches Fett, Zucker, Vanillin-Zucker und Salz mit den Schneebesen des Handrührgerätes ca. 5 Minuten cremig rühren. Eier nacheinander, im Wechsel mit der Stärke, unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit der Milch kurz unterrühren.

Die Hälfte des Teiges in eine gefettete, mit Mehl ausgestäubte Springform (26 cm Ø) geben und verstreichen. Unter den restlichen Teig Kakao und gehackte Schokolade rühren. Dunklen Teig auf den hellen Teig streichen und mit einer Gabel marmorartig durchziehen. Evtl. wieder etwas glatt streichen. Apfelhälften mit den eingeschnittenen runden Seiten nach oben auf den Teig legen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: Stufe 2) ca. 50 Minuten backen.

Aprikosen-Konfitüre erwärmen und durch ein Sieb streichen. Fertigen Apfelkuchen aus dem Backofen nehmen und die Äpfel mit der Konfitüre bestreichen. Kuchen in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Kuchen aus der Form nehmen und nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.


Außerdem möche ich noch die neuen Leser hier begrüßen, und hoffe, das es euch hier gefällt und ihr viel Spass haben werdet.



22. September 2012

Weekend flowers

Das ich ein echtes Blumenmädchen und Blumen zu meinen absoluten Lieblingsfotomotiven gehören bin, habt ihr ja sicher schon bemerkt.

Jetzt bin ich bei Tatjana auf eine tolle Fotoaktion aufmerksam geworden. "Weekend Flowers" wurde von Tina ins Leben gerufen (die ich bis heute auch nicht kannte) und die vielen schönen Blumenfotos haben mich spontan zum mitmachen animiert.


Wer mehr über die "Weekend flowers" erfahren möchte, oder sogar selbst mitmachen möchte, klickt einfach auf den Butten.


20. September 2012

catch golden light - beauty is where you find it

Die letzten Tage hatten viele "goldene Momente" in petto, immerhin herbstet es gewaltig und was hat der Herbst besseres zu bieten, als dieses ganz besondere Licht.

Am tollsten finde ich es immer früh Morgens, kurz nach Sonnenaufgang, wenn noch Tau oder Rauhreif in den Gräßern hängt, Nebel über den Teich ziehen und alles so ganz besonders, herbstlich, golden glänzt.

Kein Wunder also, das sich Frau Pimpinella heute auf die Suche nach der "goldenen Stunde" macht.



Viele goldene Momente mehr gibt es wie immer hier zu sehen!

19. September 2012

Buchempflehlung: "Herr Mozart wacht auf" von Eva Barnonsky

Was wäre, wenn Wolfang Amadè Mozart plötzlich in unsere Zeit "gebeamt" würde? Dieser spannenden und auch etwas seltsamen Idee geht die Autorin Eva Baronsky in ihrem Debütroman "Herr Mozart wacht auf" nach.


Gerade noch liegt Wolfgang Amadè Mozart im Jahre 1791 auf seinem Sterbebett um im nächsten Moment im Jahre 2006 in einer Studenten WG wieder zu erwachen.
Völlig verwirrt nicht im Himmel gelandet zu sein, muss Mozart in einem, für ihn völlig fremden Wien zurechtkommen.
Ihm wird schnell klar, dass er noch eine Aufgabe zu erfüllen hat, sein Requiem zu vollenden.
So beginnt für Mozart, der sich nun Herr Mustermann nennt, sein größtes Abenteuer. Für uns normale Dinge wie fließend Wasser, Elektrizität, CDs, Autos oder gar die U-Bahn sind ihm natürlich völlig fremd und wirken auf ihn sehr grotesk und verwunderlich. Diese ihm völlig unbekannten technischen Errungenschaften stellen Mozart so manches Mal vor scheinbar unlösbare Rätsel und sorgen auch gerne für viele Missverständnisse mit seinem Mitmenschen.
Zum Glück lernt Mozart den Straßenmusiker Piotr kennen, der dem seltsamen Kautz Obdach und Arbeit gewährt. Mit Piotr lernt Mozart sich einigermaßen in der Zeit des 21. Jahrhunderts zurechtzufinden.
Nur, was wird passieren, wenn Mozart seine Aufgabe erfüllt hat und sein unvollendetes Requiem zur Vollendung gebracht hat?

Die Idee der Zeitreise Mozarts wurde von der Autorin hervorragend umgesetzt. Die elegante und glaubwürdige Handlung, die sprachlichen Nuancen und die, für einen Menschen aus Mozarts Zeit, sowie die Eigentümlichkeiten unserer Zeit, schaffen es den Menschen Mozart und sein Genie in einen bezaubernden Roman aufleben zu lassen.

In einem für die heutige Zeit passenden Sprachstil hat die Autorin die für uns sonderbare, blumige Art sich auszudrücken, aus dem späten 18. Jahrhundert brillant eingebettet. Mozarts Art zu sprechen und seine Gedankengänge sind typisch und seiner Zeit entsprechend in den Roman integriert und verstärken dadurch die Authentizität. Dem flüssigen Erzählstil kann der Leser leicht folgen und so fällt es leicht Mozart auf seine Reise im 21. Jahrhundert zu begleiten. Auch schafft es Eva Baronsky die Stimmung und die Gefühle, die dieses Genie empfinden muss überzeugend dem Leser nahe zu bringen. Schnell leidet, wundert, freut und liebt man mit diesem scheinbar so absonderlichen Menschen mit.

Eine schöne abenteuerliche Geschichte mit viel Gefühl und Humor, nicht nur für Musikliebhaber und Mozart-Fans!

18. September 2012

A walk in the woods

Am Sonntag Nachmittag hatte der Göttergatte die spontane Idee, im Wald Pilze zu suchen. Jetzt muss man wissen, das ich nicht so der Pilzsammeltyp bin, zum einen, weil nur die Leute hinter mir Pilze finden und zum anderen weil ich nicht unbedingt scharf darauf bin, durchs Unterholz zu kriechen und mir das eine oder andere Krabbeltier einzusammeln.


Da durch den Wald aber auch ein schöner Weg führt und mir der Göttergatte versicherte, ich müsste nicht durchs Unterholz kriechen, sondern dürfte schön gemütlich über den Waldweg schlendern, war ich dann doch einverstanden.


Also sind wir losgezogen, der Göttergatte mit Körbechen und Survivelmesser, das Kind mit viel Begeisterung und ich mit Kamera und Hund. Während Mann und Kind im Dickicht verschwunden sind, bin ich, mit dem Hund, bei strahlendem Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen über den Waldweg geschlendert. Um die schönheit der Natur zu geniesen, muss man ja nicht unebdingt querfeldein bzw. querwaldein latschen.


Obwohl die Stimmung schon sehr herbstlich war, gab es noch einige bunte Farbtupfer am Wegesrand.



Aber ich kann mir denken, welche Frage euch förmlich auf den Nägeln brennt: Haben die Beiden Pilze gefunden?


Ja, haben sie, allerdings nur die schönen roten mit den weißen Punkten!


Naja, wenn wir ganz ehrlich sind, habe ich die gefunden. Fliegenpilze sind die einzigen Pilze die ich finde. Liegt wohl daran das ich die sooo liebe! Also, jetzt nicht zum essen, sondern nur zum ansehen. Dafür lege ich mich sogar bäuchlings auf den Waldboden. Hat ja zum Glück keiner gesehen (und die Familie ist daran gewöhnt).


Selbst beim Klee haben wir kein 4blättriges Blatt gefunden ... war wohl nicht unser Tag. Daher gab es zum Abendessen keine Pilzpfanne sondern Pommes mit Ketchup!



15. September 2012

Frozen flowers

Der Herbst ist da und er hat seinen Freund, den Frost, gleich mitgebracht.


Die letzte Nacht war wunderbar Sternenklar, aber auch sehr, sehr kalt. Heute morgen zeigte das Thermometer -4°C an und draußen war alles von einer weißen, glitzernden Schicht Frost überzogen.


Es sah schon toll aus, als die Sonne langsam aufging und die Eiskristalle wie Edelsteine glitzerten. Das dadurch die letzten Sommerblumen alle erfroren sind, ist die nicht so schöne Seite. Aber so ist das halt, der Herbst lässt die Blumen sterben! Aber das auf eine sehr schöne Art.


Im Herbst wird mir der Kreislauf des Lebens immer ganz besonders bewusst. Im Frühling erwacht alles zum Leben, im Sommer steht alles in voller Blüte und im Herbst beginnt das Sterben. Blätter fallen von den Bäumen, Blumen verblühen ... die Natur begibt sich zur Ruhe.


Bevor ich hier noch völlig Gefühlsdusselig werde, verabschiede ich mich ins Bett!

13. September 2012

seek for rust - Beauty is where you find it

Heute wird es rostig, zumindest wenn es nach der lieben Frau Pimpinella geht.

Ihr Thema heute: rostige Ecken!

Ein bischen Rost gibt es glaub ich überall, zum Beispiel habe ich welchen an meinem Besteck (Flugrost, der irgendwie durch den Geschirrspüler entsteht), am Auto hab ich zum Glück noch keinen Entdeckt, dafür aber scheinbar an mir selbst. Mitunter fühle ich morgens, kurz vorm aufstehen, total eingerostet.


Den Rost für meinen heutigen Beitrag habe ich im Kurzurlaub in Frankfurt/Oder entdeckt. Wenn man da schön gemütlich an der Oder entlang spatziert hat man nicht nur einen tollen Blick nach Polen, sondern man kann auch noch überbleibsel des alten Hafens entdecken. Wie diesen alten Kran! Der wurde zwar erst vor wenigen Jahren restauriert, hat aber inzwischen schon wieder ordentlich Rost angesetzt und Spinnweben ... gehört ja auch irgendwie zusammen.

Mehr vom Rost wie immer hier!

9. September 2012

bring in the greens - beauty is where you find it

Es ist zwar schon ein paar Tage her, das Frau Pimpi viel grün sehen wollte, aber ich komme erst heute dazu, auch einen kleinen, grünen Beitrag zur großen Collage beizutragen.


Dieses Körbchen grüne Birnen hat das Töchterchen an ihrem letzten Tag im Kindergarten mit genommen, und jedem Kindergartenkind und jeder Erzieherin eine geschenkt. Die haben sich alle ganz doll darüber gefreut.

Jetzt geht das Töchterchen ja schon eine Woche in die Schule und bisher scheint es ihr da auch zu gefallen. Warten wir mal ab und ganz viel Grün gibt es wie immer hier zu sehen.

Enrolment ...

oder, warum es so ruhig ist!

Ihr habt es sicher bemerkt, hier ist es in letzter Zeit sehr, sehr ruhig geworden. Dafür war das "echte Leben" umso turbulenter.

Im Urlaub haben wir nicht nur den 40. Geburtstag der Schwägerin gefeiert, nein, das Tochterkind hatte auch seinen letzten Tag im Kindergarten. Während der Schulanfänger in Spe das Ganze eher locker und unkompliziert sah, stand Mama mit den Erzieherinnen (die doch im Laufe der letzten 3 Jahre ans Herz gewachsen waren) da und hat geheult.


Doch allzuviel Zeit zum trauern hatte ich nicht, denn die Einschulungsparty musste vorbereitet werden. Da waren kleine Schultüten für die Tischdeko zu basteln, Kuchen zu backen, Blumen zu pflücken und ... das Kleid für die Einschulung zu nähen. (Die Zuckertüte hätte ich auch gern selbst gebastelt, passend zum Ranzen und zum Kleid, aber es musste UNBEDINGT die Barbietüte sein ...)


Heute vor einer Woche war es dann so weit, das Töchterchen wurde eingeschult (die Mama geht jetzt, genau wie der Papa, in 3 Schichten arbeiten) und seit dem ticken die Uhren hier etwas anders und wir sind alle noch dabei uns einzugewöhnen. Doch so langsam kommen wir im neuem Alltag an und damit wird auch hier wieder etwas mehr Leben einkehren. Wir freuen und auf das was kommt, auf Hausaufgaben, Lesen und Schreiben lernen, auf Rechnen und ... vergessene Turnbeutel, verlorene Mützen, Ohrringe, Haargummis und alles, was der Schulalltag so mit sich bringt.


Das Kleidchen hat sich das Töchterchen selbst ausgesucht, der Schnitt stammt aus einer alten Burda Kindermoden, und wie man sieht, kann man damit nicht nur Schulanfang feiern, sonder auch durch den Garten tanzen.



4. September 2012

Betwen summer and autumn

So langsam neigt sich der Sommer dem Ende entgegen. Man merkt es ganz deutlich. Es wird wieder früher dunkel, die ersten Bäume färben ihre Blätter, Astern und Dahlien blühen im Garten und auch das Wetter zeigt sich bei uns schon recht herbstig.


Früh Morgens wallen Nebelschwaden durchs Tal und wenn sich die Nebel im Morgengrauen lichten, dann kann man sie sehen ... die vielen kleinen Spinnennetze die überall in den Gräsern, den Bäumen und Blumen hängen.


Wenn man sie dann näher betrachtet, dann sieht man daran die Tautropfen glitztern. Ich liebe das. Jedes Netz ist anders und wenn man bedenkt, wie klein die Spinnen doch sind, ist jedes Netz eine echte Meisterleistung der Natur.


Auch wenn sich der Sommer langsam verabschiedet, und mich der Herbst immer etwas wehmütig stimmt, so hält der Spätsommer doch sicher noch ein paar schöne, tolle Tage für uns parat.


Und auch der Herbst kann so schön sein: bunte Blätter, Kastanien und Eicheln, Pilze, Drachen steigen lassen...


Also, lasst uns den Sommer geniesen so lange er dauert und freuen uns auf die schönen Seiten des Herbstes!