18. September 2012

A walk in the woods

Am Sonntag Nachmittag hatte der Göttergatte die spontane Idee, im Wald Pilze zu suchen. Jetzt muss man wissen, das ich nicht so der Pilzsammeltyp bin, zum einen, weil nur die Leute hinter mir Pilze finden und zum anderen weil ich nicht unbedingt scharf darauf bin, durchs Unterholz zu kriechen und mir das eine oder andere Krabbeltier einzusammeln.


Da durch den Wald aber auch ein schöner Weg führt und mir der Göttergatte versicherte, ich müsste nicht durchs Unterholz kriechen, sondern dürfte schön gemütlich über den Waldweg schlendern, war ich dann doch einverstanden.


Also sind wir losgezogen, der Göttergatte mit Körbechen und Survivelmesser, das Kind mit viel Begeisterung und ich mit Kamera und Hund. Während Mann und Kind im Dickicht verschwunden sind, bin ich, mit dem Hund, bei strahlendem Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen über den Waldweg geschlendert. Um die schönheit der Natur zu geniesen, muss man ja nicht unebdingt querfeldein bzw. querwaldein latschen.


Obwohl die Stimmung schon sehr herbstlich war, gab es noch einige bunte Farbtupfer am Wegesrand.



Aber ich kann mir denken, welche Frage euch förmlich auf den Nägeln brennt: Haben die Beiden Pilze gefunden?


Ja, haben sie, allerdings nur die schönen roten mit den weißen Punkten!


Naja, wenn wir ganz ehrlich sind, habe ich die gefunden. Fliegenpilze sind die einzigen Pilze die ich finde. Liegt wohl daran das ich die sooo liebe! Also, jetzt nicht zum essen, sondern nur zum ansehen. Dafür lege ich mich sogar bäuchlings auf den Waldboden. Hat ja zum Glück keiner gesehen (und die Familie ist daran gewöhnt).


Selbst beim Klee haben wir kein 4blättriges Blatt gefunden ... war wohl nicht unser Tag. Daher gab es zum Abendessen keine Pilzpfanne sondern Pommes mit Ketchup!



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