29. Oktober 2012

schnelle Krautflackerl

Jetzt wo es straff auf den Winter zu geht, wird in der Küche wieder etwas deftiger gekocht. In den kalten Monaten krame ich gern die "klassischen erzgebirgischen Rezepte" hervor, also die Sachen, die meine Oma früher schon gekocht hat.


Was ich als Kind schon immer sehr gern gegessen habe sind Krautflackerl. Eigentlich kommt das Gericht ja aus Österreich, aber da die erzgebirgische Küche ziemlich strakt von der Böhmischen beeinflusst ist, und Böhmen früher mal zu Österreich gehört hat ... naja, ihr wisst schon worauf ich hinaus will.


Während meine Oma die Flackerl bzw. Fleckerl früher selber gemacht hat, bin ich dazu einfach zu faul und wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich auch echt Respekt davor, selbst Nudelteig zu machen. Deshalb nehme ich meistens dicke Bandnudeln oder Lasagneplatten, die ich in kleine Stücke breche. Das sieht dann schon fast so aus, wie die klassischen Fleckerl.

Noch schneller geht es, wenn man zufällig Nudeln vom Vortag hat. Sieht zwar dann nicht nach Fleckerl aus, aber schmecken tut es genauso gut.


Ich koche auch meistens gleich das ganze Weißkraut, so kann man schnell noch mal Schmorrkraut oder eine Suppe kochen.


Und wer es jetzt nicht ganz Fleischlos möchte, der kann noch ein paar geröstete Schinkenwürfel drüber geben.

Dazu kann man noch einen schönen, bunten Salat machen und schon hat man ein fertiges Mittagessen für die Familie.

Das Tochterkind isst die Krautflackerl übrigens mit Ketchup und der Göttergatte mit Asiatischer Chillisauce ... Mir sind sie so "pur" allerdings am liebsten.



Kommentare:

  1. Huhu,

    hmm das klingt und sieht auch sehr lecker aus :)

    LG Amarilia

    AntwortenLöschen
  2. Mh sieht das lecker aus ;) von Krautflackerln habe ich noch nie gehört aber wies aussieht war das ein Fehler ;) übrigens zum Thema Schnee, der darf von mir aus auch gerne noch ein bisschen warten :) liebe Grüße
    Myri

    AntwortenLöschen
  3. krautfleckerl!!! hmmmm! LIEBE ICH !!!

    lg nora

    AntwortenLöschen