17. Dezember 2012

Advents-Gugelhupf

oder der Weihnachtsbäckereiresteverwertungskuchen.


Geht es euch auch immer so, das ihr von der ganzen Weihnachtsbäckerei diverse Reste rumzuliegen habt? Hier ein halbes Tütchen Mandeln, da ein paar Walnüsse und dort, im hintersten Winkel liegt auch noch etwas Trockenobst. Um diese ganzen Backreste zu verarbeiten, habe ich im Internet ein tolles Kuchenrezept gefunden. Toll deshalb, weil es Raum für jede Menge Fantasie lässt und man sich so gar nicht an die genauen Zutaten halten muss. Man kann nehmen, was man gerade da hat.


Wie gesagt, ich habe mich kaum an das Orginalrezept des Spekulatius-Marzipan-Nougat-Gugelhupf gehalten. Zum einen, weil hier keiner Marzipan mag, zum anderen, weil ich einige Zutaten gar nicht zur Hand hatte.

Ich habe euch aber mal das Rezept für meinen Advents-Gugelhupf aufgeschrieben.


Butter mit Zucker, Vanillienzucker, Orangensaft, Vanilearoma, Zimt, Nussnougat schaumig rühren. Eigelb nach und nach unterrühren, Mehl mit Backpulver mischen und mit dem grob gemahlenem Spekulatius, gemahlenen Mandeln und dem Joghurt unter die Masse rühren. Walnüsse und Früchte zugeben.

Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter den Teig rühren.

Teig in eine gefettete, gemehlte Gugelhupfform füllen und im vorgeheiztem Backofen gute 60 Minuten bei 180°C backen.

Den Gugelhupf auskühlen lassen und nach belieben verzieren.


Das der Kuchen trotz all meiner Bemühungen beim Lieblingsmann durchgefallen ist, hat nichts mit dem Geschmack zu tun. Er war ihm einfach zu "nussig" ... außerdem hat der Gute lieber was "feuchtes" ... Naja, dem Rest der Familie hat er jedenfalls geschmeckt, frau kann es halt nicht immer allen Recht machen.


Dafür fand er den Glühpunsch mit Granatapfel lecker ;)

Also, falls ihr auch noch Reste im Küchenschrank habt, dann ist dieser weihnachtliche Kuchen vielleicht genau das Richtige um die noch zu verarbeiten. Immerhin ist heute in einer Woche der Tag der Tage!

Macht's euch kuschelig

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