25. Februar 2013

Kindheitserinnerungen

So langsam geht er mir gehörig auf die Nerven, dieser trübe, graue, Winter - der sich nicht entscheiden kann, ober er mit viel Schnee und eisigen Temperaturen daher kommen mag, oder lieber nass, grau und eher mild. Während es hier am Wochenend mal wieder ordentlich geschneit hat, ist es heute wieder eher mild und der Schnee pappt zusammen und verwandelt sich in Matsch. Vielleicht bin ich vom Winter auch nur so genervt, weil ich dieses Jahr noch so gut wie keine Sonne gesehen habe. Wenn diese es mal geschafft hat, sich hinter den Wolken für ein paar Stunden vorzukämpfen, war ich auf der Arbeit ... Aber was beschwere ich mich, immerhin haben wir noch Februar und der gehört ja nun mal ganz offiziell zum Winter.


Was macht man, wenn es draußen ungemütlich ist? Man igelt sich zu Hause ein und verbringt die Zeit mit Dingen die man mag und der Familie ganz gemütlich und entspannt. Dazu gehört dann auch ein schönes Stück Kuchen zum Sonntagskaffee.

Vor kurzem meinte der Göttergatte, er möchte mal wieder ein Stück Selterwasserkuchen essen, den hätte seine Mutter immer gemacht, als er noch Kind war. Ich selbst konnte mich jetzt nicht erinnern, das es den bei uns gegeben hätte und habe, statt meine Schwiegermama anzurufen und nach dem Rezept zu fragen, Tante Google bemüht und tatsächlich einige Rezepte gefunden. Ich habe mir dann irgendwie ein eigenes zusammengebastelt und neben Vanilienzucker noch etwas Zitrone an den Teig gemacht. Schmeckt bestimmt auch mit Kakao, oder Götterspeissenpulver in bunt für den Kindergeburtstag ....


Zubereitung:

Den Zucker, Vanillinzucker, Öl und die Eier schaumig schlagen, Mehl und Backpulver zugeben, nach und nach mit dem Mineralwasser zu einem geschmeidigem Teig verrühren. Ich habe wie gesagt noch etwas Abrieb von einer halben Zitrone zugegeben.

Den Teig auf ein Backblech verteilen und bei 170°C ca. 30 Minuten backen.

Den Kuchen auskühlen lassen und aus dem Saft einer Zitrone und Puderzucker einen Guss herstellen. Gleichmäßig auf den Kuchen verteilen und mit Zuckerstreußel verzieren.


Als ich den Göttergatten dann fragte, ob er denn so schmeckt wie bei seiner Mutter früher, hat er mir gestanden, das er sich im Grunde gar nicht mehr an den Geschmack erinnern kann ... es war wohl einfach das Gefühl, die Erinnerung die viel wichtiger war, als der Kuchen selbst. Auf jeden Fall wurde mir der Kuchen förmlich aus den Händen gerissen und bis auf den letzten Krümmel aufgegessen.

Apropros Kindheitserinnerungen, so heißt diesmal auch das Tauschthema bei "Post aus meiner Küche", für das ihr euch noch bis zum 8. März anmelden könnt.

Ich wünsche euch eine schöne Woche

und macht's euch kuschelig

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